Lesekreis:
Helga Baumgarten – Hamas
Am Montag, 31. März 2025 um 19:00 Uhr
Der andauernde Völkermord in Gaza führt dazu, dass viele Menschen erstmals die dogmatisierte und bei uns zur Staatsideologie erhobenen zionistischen Geschichtserzählung kritisch zu hinterfragen beginnen.
Wir wollen dazu beitragen, indem wir uns die Entstehung Israels genau anschauen, und mit der bei uns gängigen Lügengeschichte aufräumen, dass die kolonialen Täter Opfer arabischer Aggressoren gewesen wären. Die Gründung des Apartheidstaates beruht auf der systematisch geplanten und gewaltsamen Vertreibung von 85 % der ursprünglichen Bevölkerung – in vollständiger Missachtung des bereits gegen den Willen der Araber verordneten UN-Teilungsplanes.
Interessierte sind herzlich eingeladen.
Als zweites Buch nehmen wir uns nun „Helga Baumgarten – Hamas, der politische Islam“ in Palästina vor
Veranstaltet von Initiative Palästina Solidarität
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Getränke gibt es gegen freie Spende.
Filmabend – Migration & Vergewaltigung
Am Dienstag, 01. April 2025 um 20:00 Uhr
Grenzüberschreitende Vergewaltigung – ein Dokumentarfilm von Souad Wheidi (Algerien) über die Internierungslager für Flüchtlinge in Libyen
Die Reise von Migranten, die Afrika auf der Suche nach einer besseren Welt durchqueren, wird oft zu einem Hexenkessel der Gewalt und Entführung. Sie werden zu stummen Beutetieren, zu Opfern von Sklaverei und systematischer Vergewaltigung, gefangen in unsäglichem Horror. Ihr Leiden ist unvorstellbar, begraben unter einem tödlichen Schweigen, das von Angst und Demütigung diktiert wird.
Das Observatorium für Menschenrechte in Algerien hat es sich mit diesem Film zur Aufgabe gemacht, dieses Schweigen zu brechen, anzuprangern, Widerstand zu leisten und die Ungerechtigkeit zu bekämpfen, die diese Frauen, die von Terror gebrochen sind, überwältigt. Wir geben denen wieder eine Stimme, die auf den Straßen des Exils vom Schweigen verschlungen werden.
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Getränke gibt es gegen freie Spende.
Die vergangenen Veranstaltungen
Das Medienkollektiv "Pop Corn" präsentiert "Omniwar" Teil 3
Am Donnerstag, 20. März 2025 um 19:30 Uhr
Die Technologien des Transhumanismus
Der dritte Filmabend von Pop Corn zeigt Lissa Johnson: „Transhumanism and Covid-19: Military Operations in Civilian Disguise?“ in deutscher Synchronisation. Hier geht es um den Kern des Omniwar, um Beweismittel für einen alles durchwirkenden Krieg gegen die Menschheit.
Ihre Primärquellen sind 1. Dokumente strategischer Visionen der militärnahen Wissenschaft, 2. Maßnahmen und Programme der politischen Administration und 3. konkrete geförderte Forschungsprojekte zum ‚Transhumanismus‘, von denen die allgemeine Öffentlichkeit kaum etwas weiß, da sie von Forschern im militärischen Umfeld bzw. in einer verklausulierten Sprache veröffentlicht werden. Es geht um das „Eingemachte“: wieviel Geld floss in den letzten Jahrzehnten und fließt weiterhin in den USA, Europa und in weiteren industrialisierten Ländern in die Entwicklung von steuerbaren Mensch-Maschinen? Was ist heute technologisch möglich und was ist bereits im Einsatz?
Ziel des Symposiums ist es, die neuesten Entwicklungen im Bereich der Wissenschaft, der Technologie und des Militärs zu überblicken und in größere Zusammenhänge einzuordnen.
Veranstaltet vom Medienkollektiv Pop Corn
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Getränke und Popcorn gibt es gegen freie Spende.
Popcorn lädt zur öffentlichen Diskussion zu "Omniwar" Teil 3
Am Samstag, 22. März 2025 um 19:30 Uhr
Am Samstag im Anschluss an die Filmpremiere Omniwar III in dt. Synchronisierung, veranstaltet Popcorn eine öffentliche Diskussionsrunde zu diesem Thema.
Es sind Alle herzlich eingeladen, an Lösungen für die genannten Probleme des Omniwar-Symposiums zu arbeiten.
Veranstaltet vom Medienkollektiv Pop Corn
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Getränke und Popcorn gibt es gegen freie Spende.
Popcorn lädt zur öffentlichen Diskussion zu "Omniwar" Teil 2
Am Freitag, 21. Februar 2025 um 19:30 Uhr
Am darauffolgenden Abend zur Filmpremiere Omniwar in dt. Synchronisierung, veranstaltet Popcorn eine öffentliche Diskussionsrunde zu diesem Thema.
Es sind Alle herzlich eingeladen, an Lösungen für die genannten Probleme des Omniwar-Symposiums zu arbeiten.
Veranstaltet vom Medienkollektiv Popcorn
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Getränke und Popcorn gibt es gegen freie Spende.
Schamanisches Ritual in Wien
Am Samstag, 01. März 2025 | 10:00 - 17.00 Uhr
Fühlst du dich erschöpft und sehnst du dich nach neuem Schwung? Dann komm am 1. März 2025 zu unserem Schamanischen Ritual in Wien! Lasse Altes los und starte voller Kraft in eine neue Lebensphase.
Das erwartet dich
Rituale zur Reinigung
Nutze die Elemente Feuer und Wasser, um Blockaden zu lösen.
Meditation mit Trommelklängen
Erreiche einen Zustand tiefer Entspannung und Klarheit.
Wiederverbindung mit Natur & Ahnen
Spüre ihre unterstützende Kraft und Weisheit.
Neue Perspektiven
Erhalte Impulse für frische Ideen, Projekte und persönliche Entwicklung.
Warum teilnehmen?
Sibirische Schamanin mit über 20 Jahren Erfahrung Valentina Rullier Rollin stammt aus einer sibirischen Schamanenfamilie und bietet dir eine authentische, kraftvolle Begleitung.
Maximal 30 Plätze
Eine vertrauliche Atmosphäre, in der du dich sicher fühlst und intensiv arbeiten kannst.
Pausenverpflegung inklusive
Konzentriere dich ganz auf dein Ritual – für dein leibliches Wohl ist gesorgt. Melde dich jetzt an und erlebe den Neubeginn, den du dir wünschst. Gemeinsam feiern wir den ersten Frühlingstag mit kraftvollen Ritualen und öffnen die Tür zu mehr Lebensenergie und Klarheit!
Anmeldungen unter shamanfromsiberia@gmail.com
oder gleich die Plätze hier sichern.
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Die Filmreihe Popcorn präsentiert "Omniwar" Teil 2
Am Donnerstag, 20. Februar 2025 um 19:30 Uhr
Das kritische Medienkollektiv Pop Corn veranstaltet ab 2025 Filmabende unter dem Motto „Filme für die Wirklichkeit“.
Omniwar ist ein vom Politikwissenschaftler David A. Hughes geprägter Begriff. Kriege werden heute nicht bloß im territorialen Rahmen geführt. Militär und Wissenschaft haben in den letzten Jahrzehnten neue Technologien entwickelt, die praktisch jeden Bereich unseres Lebens waffenfähig gemacht haben.
Der zweite Filmabend von Pop Corn zeigt Patrick M. Wood: „Technocracy’s War Cry: „We will assimilate“ in deutscher Synchronisation. Es geht um Geschichte und Wesen der Technokratie, die mit der Ideologie des Transhumanismus propagiert wird. Technokratie und Transhumanismus haben nicht zuletzt im Nationalsozialismus und im eugenischen Denken Anklang und Ausdruck gefunden.
Das Omniwar-Symposium. In vier Teilen im Freien Wort in deutscher Sprache uraufgeführt. Mit: Daniel Broudy | Catherine Austin Fitts | David A. Hughes | Lissa Johnson und Patrick Wood
Veranstaltet vom Medienkollektiv Popcorn
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Getränke und Popcorn gibt es gegen freie Spende.
Podiumsdiskusion: Kampf um demokratische Rechte einst und heute
Am Dienstag, 18. Februar 2025 um 19:00 Uhr
In Erinnerung an den Februar 1934
Die Demokratie ist bedroht. Antidemokratische Maßnahmen nehmen deutlich zu. Der offensichtlich bewusste Eingriff in unsere Grund- und Freiheitsrechte durch Polizei und Justiz ist zur Tagesordnung geworden. Die Polizei maßt sich zunehmend die Aufgaben der Legislative und Judikatur an – zum Beispiel Demo-Verbote. Die Formal-Demokratie ist in den Händen der politischen Macht und des großen Geldes. Das EU-Fiskalregime und Überwachung sind Zeugnis genug. Die gewaltigen Monopolkonzerne diktieren uns, wie wir zu leben haben. Der Abbau sozialer Rechte erinnert bisweilen an die Weltwirtschaftskrise 1929 und die politische Zuspitzung danach. Doch der Faschismus kommt nicht automatisch. Damals wie heute gibt es Alternativen – verschiedene Lösungsansätze.
Mit der Verfassungsreform von 1929 wurde der österreichische Bundespräsident ermächtigt. 1933 wurde das Parlament ausgeschaltet. Die Februarkämpfe 1934 schließlich markieren einen entscheidenden Punkt in der österreichischen Geschichte – aber auch international. Anstatt ein mehrheitsfähiges Programm vorzulegen versuchten die (Austro)Faschisten, die nationale Einheit, ja die Harmonie aller Stände (auch Klassenharmonie genannt) von oben zu erzwingen und die sozialdemokratische Führung ging Schritt für Schritt mit. Die Austrofaschisten waren aber weder fähig noch willens, eine (klassenübergreifende) nationale Front gegen den deutschen Faschismus zu bilden. Im bewaffneten Widerstand der Arbeiterbewegung 1934 entstanden hingegen erste Ansätze einer antifaschistischen Volksfront, die die nationale Einheit von unten organisierte und den Kampf nach dem Anschluss an das Deutsche Reich fortsetzte.
Sozialdemokraten romantisieren heute ihre Niederlage und feiern, dass sie ihre Ziele fast ganz ohne zu kämpfen aufgegeben haben. Die Erben des Austrofaschismus lassen mit dem politischen Katholizismus gleich alle Forderungen nach einer gerechten Gesellschaft unter den Teppich verschwinden und meinen, sich durch ein Bündnis mit Apartheid-Israel vom Antisemitismus reinigen zu können.
Die demokratischen Rechte des Volkes werden – wenn auch in unterschiedlicher Form – damals wie heute angegriffen. Alle Parteien betreiben eine gegen die Interessen des Volkes gerichtete Politik. Antidemokratische Politik und martialische Rhetorik sind kein Alleinstellungsmerkmal der FPÖ. Sie gilt für alle Parteien ebenso wie für die System-Medien und deren Propagandafeldzüge. Diese Politik wird auch vom Bundespräsidenten und vielen Amts- und Würdenträgern widerspruchslos mitgetragen. Die öffentliche Debatte erscheint in diesem Sinn als gleichgeschalten.
Anschließend an die Demonstrationen in Erinnerung an den Februar 34 möchten wir am 18.12. folgende Punkte diskutieren:
– Zur aktuellen Lage: Aushöhlung der demokratischen Rechte des Volkes und der Kampf ums tägliche Brot
– Wo gibt es Ähnlichkeiten zum Februar 34 und was kann man daraus schließen, Prinzipien der Opposition: Volksfront und Volkssouveränität
– Demokratische Erneuerung am Horizont: legitime Interessenkonflikte und ihre Repräsentation
Albert Reiterer, Gesellschaftswissenschafter
Andreas Wimmer, Initiative Plattform Demokratie
Thomas Zechner, Selbstbestimmtes Österreich
Moderation: Tarkan Tek (Sozialwissenschaftler)
Veranstaltet von Selbstbestimmtes Österreich
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Getränke gibt es gegen freie Spende.
Tantura – Filmvorführung
Am Mittwoch, 29. Jänner 2025 um 19:00 Uhr
Über 500 palästinensische Dörfer wurden 1948 entvölkert. Für die Israelis war es der „Unabhängigkeitskrieg“, für die Palästinenser war es „Al Nakba“ – die Katastrophe.
Regisseur Alon Schwarz besucht ehemalige israelische Soldaten und palästinensische Bewohner erneut, um die Ereignisse in Tantura, dem Ort eines von Israel verübten Massakers, noch einmal zu untersuchen und herauszufinden, warum „Al Nakba“ in der israelischen Gesellschaft immer noch ein Tabu ist oder sogar kriminalsiert wird.
Filmabend im Rahmen des „Lesekreises“ zu Ilan Pappé: die ethnische Säuberung Palästinas
Begrenzte Plätze! Anmeldung unter: film@palaestinasolidaritaet.at
Veranstaltet von der Initiative Palästina Solidarität
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Getränke gibt es gegen freie Spende.
Liste GAZA – wie auf das Erreichte aufbauen?
Am Donnerstag, 23. Jänner 2025 um 19:00 Uhr
Als Liste GAZA sind wir mit Erreichten zufrieden. Jeder konnte seine Stimme gegen den Völkermord auch bei der Wahl erheben. Rund 20.000 Menschen haben das getan – gegen die umfassende Manipulationsmaschinerie des kapitalistischen Regimes, zu der auch der linksliberale Mechanismus des kleineren Übels gehört.
Doch der Völkermord an den Palästinensern geht in immer abscheulichen Formen weiter und auch die westliche Unterstützung für dieses historische Großverbrechen gegen die Menschlichkeit. Wer sich entgegenstellt, soll ausgeschaltet werden. Die herrschenden Eliten traumwandeln in einen grauenhaften globalen Krieg, für den sie die Grundfesten der Republik einreißen wollen.
Wir als Liste GAZA sind überzeugt davon, dass wir als nächsten Schritt Kooperationen mit den regimeoppositionellen Kräften brauchen. Wir mussten allein starten, denn niemand dachte, dass man so Protest artikulieren könnte. Doch wir haben bewiesen, dass es geht. Jetzt richten wir uns an alle Interessierten, um auf der bereits formulierten Grundlage Zusammenarbeit auszuloten:
- Verteidigung der demokratischen Grundrechte und Teilhabe (auch der Muslime)
- Neutralität zur Dämpfung des (Nato)-Imperialismus
- Soziale Gerechtigkeit national wie global, ohne der Demokratie und Frieden nicht real werden können
Im Grunde bewegen wir uns im Widerspruch, die Verfassung in dessen Kreiskyianischer Bestversion zu verteidigen, was aber ohne die Beseitigung der heutigen autoritär-liberalen Kriegseliten nicht möglich scheint.
Veranstaltet von Liste Gaza
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Getränke gibt es wie immer gegen freie Spende.
Die Intitiative "Demokratie & Grundrechte" lädt zur Diskussion
Am Donnerstag, 16. Jänner 2025 um 19.00 Uhr
Das Thema:
Staatsstreich und Regime Change –
Wie sich die USA und die EU missliebiger Regierungen entledigen
Es sprechen:
Albert Reiterer (Soziologe) über den Staatsstreich in Rumänien
Ernst Hammel (Physiker) über den Regime Change in Syrien
Moderation: Eva Pfisterer
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Getränke gibt es wie immer gegen freie Spende.
Die Filmreihe Popcorn präsentiert "Omniwar"
Am Mittwoch, 15. Jänner 2025 um 19:30 Uhr
„Freie Linke“ & ihre Compagnons veranstalten ab 2025 Filmabende unter dem Motto „Filme für die Wirklichkeit“. Omniwar ist ein vom Politikwissenschaftler David A. Hughes geprägter Begriff. Kriege werden heute nicht bloß im territorialen Rahmen geführt. Militär und Wissenschaft haben in den letzten Jahrzehnten neue Technologien entwickelt, die praktisch jeden Bereich unseres Lebens waffenfähig gemacht haben.
Wir beginnen mit Science Fiction im Gewande eines wissenschaftlichen Online-Symposiums, in dem über die neuesten technischen Möglichkeiten zur Kriegsführung und Steuerung von Gesellschaft aufgeklärt wird:
Das Omniwar-Symposium. In vier Teilen im Freien Wort in
deutscher Sprache uraufgeführt. Mit: Daniel Broudy | Catherine Austin Fitts | David A. Hughes | Lissa Johnson und Patrick Wood
Veranstaltet von Freie Linke
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Getränke und Popcorn gibt es gegen freie Spende.
Lesekreis "Ilan Pappe"
Am Montag, 13. Jänner 2025 um 19:00 Uhr
Zum zweitenmal findet der „Ilan Pappe“ Lesekreis statt.
Die ethnische Säuberung Palästinas Kapitel 4 bis 8
Veranstaltet von Initiative Palästina Solidarität
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Getränke gibt es wie immer gegen freie Spende.
Lesung & Lieder
Am Freitag, 13. Dezemer 2024 um 19:00 Uhr
In den Jahren nach dem Ende des zweiten Weltkrieges war die Losung aller Parteien selbstverständlich „Nie wieder Krieg“.
Heute steht Europa vor Wahnsinnsaufrüstungsprojekten in Milliardenhöhe. Mit Liedern und Gedichten versuchen wir dagegen anzustreiten. Pati & Heino
Trumps Sieg, die Nato-Niederlage gegen Russland und Mord am palästinensischen Volk
Am Dienstag, 10. Dember 2024 um 19:00 Uhr
und mittels Zoom-Meeting
Im Gegensatz zum letzten Mal war der Wahlsieg Trumps diesmal solide. Genocide Joe und seine Mainstream-Eliten wurden mit Schimpf und Schande aus dem Amt gejagt. Der Egoman setzt eine erratische Partie aus Medien-Clowns, Völkermördern und Corona-Kritikern ein – „alternative elites“?
Bleibt alles im vom tiefen Staat gesetzten Rahmen? Das wird sich an der Gretchenfrage Russland zeigen – Kompromiss oder Eskalation. Und was bedeutet das für die Fortsetzung des Völkermords in Palästina, auf den die Ämtervergabe unmissverständlich hindeutet?
Die ultraatlantische EU ist verwirrt und ruft nach Fortsetzung des Kriegs – gehen wir auf eine Orbanisierung oder gar Spaltung zu?
Welchen Herren wird sich die neue österreichische Regierung angesichts der Konflikte im Zentrum der globalen kapitalistischen Macht unterwerfen, um die Kraft und Unterstützung für ihr antidemokratisches und antisoziales Zerstörungswerk zu beziehen?
Welche Aufgaben ergeben sich in Richtung eines Selbstbestimmten Österreich?
Veranstaltet von Selbstbestimmten Österreich
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Getränke gibt es wie immer gegen freie Spende.
Carlota Filmfestival "Palestine Edition"
Von Freitag, 06. Dezember 2024 um 17:30 Uhr
bis Sonntag, 08. Dezember 2024
Das Festival startet mit folgendem Film:
Gillo Pontecorvos Spielfilm Die Schlacht um Algier, der den antikolonialen Krieg in Algerien behandelt, wird als einer der bedeutendsten Filme im politischen Kino angesehen und zählt zu den eindrucksvollsten Werken über Kolonialismus und antikolonialen Widerstand. Der Film entstand Mitte der 1960er Jahre an Originalschauplätzen mit Bewohnern der Kasbah und basiert auf den Aufzeichnungen von Yacef Saadi, einem führenden Mitglied des Widerstands und späteren Produzenten, sowie auf Pontecorvos eigenen Recherchen. Die Schlacht um Algier nimmt klar Partei für die Résistance, doch Pontecorvos Werk bleibt trotzdem in gewisser Hinsicht “objektiv”, indem es die Handlungen beider Konfliktparteien realistisch darstellt.
Mehr Informationen zum Programm findet man hier
Carlota Filmfestival
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Getränke gibt es wie immer gegen freie Spende.
Screening von "Israelism" mit dem Regisseur Erin Axelmann
Am Donnerstag, 14. November 2024 um 19:00 Uhr
Im Umfeld der Palästina Solidarität Österreich wurde der Dokumentarfilm schon vier Mal gezeigt. Jetzt kommt auch einer der beiden Regisseure, Erin Axelmann, und stellt sich der Diskussion. (Diese wird in englisch stattfinden.)
Es moderieren die Architekturkritikerin Judith Leitner, die auch in Palästina arbeitete, sowie die Soziologin, Irina Vana.
Veranstalter: Initiative Palästina Solidarität
Free official Vienna premiere of Israelism with the film’s co-director, Erin Axelman. No pre-registration required, just show up.
Thursday, November 14, 7:00 pmLocation: Freies Wort, Rögergasse 24-26, 1090 Vienna,
Organizers: Initiative Palestine Solidarity. Moderation: Judith Leitner, architecture critic, and Irina Vana, social scientist.
Hier eine Filmbesprechung auf wsws.org
Kulinarisches Highlight an diesem Abend:
Der Meisterkoch Karl Wanjura wird einen Linsen Eintopf vorbereiten. Diese Spezialität gibt es gegen eine freie Spende.
Karl Wanjura ist vielleicht einigen Menschen bekannt als Rouladen-König von Wien, oder als langjähriger Spitzenkoch des Restaurants “Schönbrunn”.
Buchpräsentation & Gemäldepräsentation
Am Mittwoch, 30. Oktober 2024 um 18:30 Uhr
Dieses Buch enthält Gespräche mit Menschen aus Palästina, Israel und Österreich, die Astrid Wagner in den letzten Monaten geführt hat. Der sogenannte „Nah-Ost-Konflikt“ wird aus einer ganz anderen Perspektive geschildert: Jener der Betroffenen. Diese neue Buch bietet überraschende Einsichten, die man in der Mainstream-Presse nicht finden wird.
Biografie: Dr. Astrid Wagner ist Rechtsanwältin und Strafverteidigerin in Wien. Sie vertritt immer wieder in schweren Strafrechtsfällen und ist bekannt für ihr kämpferisches und mutiges Auftreten. Darüber hinaus hat sie bereits mehrere Bücher im Genre True Crime publiziert.
Premiere:
Vor der Lesung wird die Künstlerin Vivien Kabar ihr Gemälde präsentieren, welches sie speziell für Palästina angefertigt hat. In der Folge soll das Kunstwerk versteigert werden und der Erlös geht an eine Hilfsorganisation in Palästina.
Infos zu Vivien Kabar:
Die Künstlerin Vivien Kabar ist eine aktive Botschafterin im Kampf gegen Gewalt an Frauen und Kindern. Sie ist Gründerin der Gruppe «Kunst gegen Gewalt» und Preisträgerin des Bundesministeriums für Inneres im Projekt «Kunst gegen Gewalt an Frauen». Im Jahr 2022 erhielt sie den Preis des Italienischen Kulturkomitees in Rom, die renommierte Auszeichnung Premio Cartagine, für ihre Tätigkeiten in der Kunst- und Kulturszene in Europa. Kabar war von 2016 bis 2019 als Kunstberaterin gegen Gewalt an Frauen und Mädchen beim UNESCO Club Wien tätig. Die Künstlerin lebt und arbeitet in Wien.
Kulinarisches Highlight an diesem Abend:
Der Meisterkoch Karl Wanjura wird einen Kartoffel-Kürbis Eintopf vorbereiten. Die saisonelle Spezialität gibt es gegen eine freie Spende.
Karl Wanjura ist vielleicht einigen Menschen bekannt als Rouladen-König von Wien, oder als langjähriger Spitzenkoch des Restaurants “Schönbrunn”.
Veranstalter: Palästina Solidarität Österreich
Diskussion zur Lage Palästinas
Am Mittwoch, 23. Oktober 2024 um 19.00 Uhr
Der Filmemacher Fernando Romero-Forsthuber und der Kommunist und politische Aktivist Ernst Wolrab laden zu einem gemütlichen Abend zum Thema Palästina, dabei beantworten Sie alle Fragen und führen mit den Gästen eine Diskussion. Dieser Abend wird vor allem jungen und unerfahrenen Gästen gewidmet, welche noch nicht so kund in der Thematik zu „Palästina“ sind. Dementsprechend lautet das Motto dieses Abends: „Was wolltest du schon immer über den Konflikt in Palästina wissen?“
Teilnehmer:
Fernando Romero-Forsthuber
Filmemacher und Kenner Palästinas
Ernst Wolrab
Kommunist und Nachfahre eines im KZ ermordeten jüdischen Kommunisten
Veranstaltet von Palästina Solidarität Österreich (PSÖ)
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Getränke gibt es wie immer gegen freie Spende.
Die Rolle der USA im 2. Weltkrieg
Vortrag und Diskussion
Am Dienstag, 22. Oktober 2024 um 19.00 Uhr
Wir nähern uns dem 80sten Jahr seit Ende des letzten Weltkrieges. Aus der politischen Sprache, Metaphorik und Erinnerung ist der Krieg jedoch keines Wegs verschwunden. Im Gegenteil wird der Krieg durch die weltpolitische Eskalation, durch Vorwürfe und unverschämte Gleichsetzungen immer präsenter.
Sowohl der Krieg in der Ukraine als auch in Nahost, in Palästina werden propagandistisch auf der Tapete der Vergangenheit ausgetragen und nukleares Säbelrasseln – das unweigerlich an Hiroshima und Nagasaki erinnert – steht wieder auf der Tagesordnung.
Wie die Sieger die Geschichte schreiben und sie für ihre Agenda zurecht biegen erfahren wir vor allem im Fall der USA, die sich in den letzten Jahrzehnten als einzige verbleibende Supermacht auf dem Globus und in den Kinos breit machte. Sie hat den Sieg über den Faschismus für sich alleine beansprucht und sich zur Weltpolizei erklärt. Müssen wir diese Scheinrealität wirklich weiter mitmachen oder ist die Blase am Platzen? Wir freuen uns auf euer Kommen und eine lebendige Diskussion!
Teilnehmer:
Clemens Wirleitner (forscht zu österreichischen Waffenexporten im 19. und frühen 20. Jahrhundert an der Uni Wien): Die US-amerikanische Rüstungsindustrie im Zweiten Weltkrieg und ihre Bedeutung in der Gestaltung Nachkriegseuropas.
Thomas Zechner (Selbstbestimmtes Österreich/Historiker): Die USA und das Schreckgespenst des „Totalitarismus“ in der politischen Erinnerungskultur.
Moderation:
Corinna Oesch (Politische Aktivistin und akademisch im Bereich der Zeitgeschichte tätig)
Veranstalter: Selbstbestimmtes Österreich
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Getränke gibt es wie immer gegen freie Spende.
Die Schwierigkeiten, das heutige Russland zu verstehen
Am Donnerstag, 17. Oktober 2024 um 19.00 Uhr
Russland hat neben seiner gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Strukturen auch sein politisches System seit 1989 deutlich geändert. Wie lässt sich dieses System, diese Form der Herrschaft, begrifflich einordnen? In den Medien, auch bei Akademikern und Intellektuellen, kursieren viele Begriffe, einer davon lautet „Faschistische Diktatur“. Aber es gibt Zweifel daran, ob sie passen.
Der Vortrag von Dieter Segert gibt eine durch eigene Forschungen begründete Antwort.
Dieter Segert beschäftigt sich als Politikwissenschafter an der UNI-Wien
mit der Transformation politischer Systeme in Ostmitteleuropa und dem europäischen Staatssozialismus. Er ist seit 2008 auch gewähltes Mitglied der Leibnitz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin.
Veranstalter: International.or.at
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Getränke und Speisen gibt es auch wie immer gegen freie Spende.
"Neue Normalität"
Buchpräsentation
Am Dienstag, 15. Oktober 2024 um 19.00 Uhr
Um die dystopische Wirklichkeit als Glücksversprechen darzustellen, muss sie von den Herrschenden zur Norm erklärt werden. Diese Normalisierung erfolgt als zweigesichtiger Prozess: Nach der Seite der Guten hin zeigt er sich in Form einer fürsorglichen Überwachung und Bevormundung, nach der anderen Seite hin als menschenverachtende Entwürdigung und Diffamierung. Über die Instrumente dieser „Neuen Normalität“ diskutieren Andrea Komlosy (Historikerin), Thomas Oysmüller (Journalist) und Hannes Hofbauer (Verleger).
Veranstalter: Verlag Promedia
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Getränke und Speisen gibt es auch wie immer gegen freie Spende.
Wahlabend
der "Liste GAZA"
Am Sonntag, 29. September 2024 ab 20.00 Uhr
Erlebe und analysiere mit uns die Ergebnisse der Nationalratswahl im „Freien Wort – Offener Debattenraum“. In lockerer Atmosphäre kommen wir als Freundeskreis zusammen, um zu (er)zählen, was wir erreicht haben und noch erreichen wollen. Und wir schmieden Zukunftspläne…
Veranstalter: Liste Gaza
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Getränke gibt es wie immer gegen freie Spende.
Buchvorstellung:
"Wie ich zum Staatsfeind
erklärt wurde"
Am Mittwoch, 03. Juli 2024 von 19.00 Uhr
Mit der Kanzlerschaft des liberal-konservativen Sebastian Kurz (2017–2021) verschärfte sich in Österreich der Feldzug gegen den sogenannten politischen Islam, der in der Etablierung einer eigenen Dokumentationsstelle gipfelte.
Moscheeschließungen und Kopftuchverbote bereiteten den Boden für eine der größten Polizeioperationen der Zweiten Republik, die „Operation Luxor“. Sie wurde von Innenminister Karl Nehammer als “entscheidender Schlag gegen den politischen Islam” vermarktet. Unmittelbar nach den Anschlägen in Wien am 2. November 2020 rückten 930 Beamte aus, um gegen Dutzende angebliche islamistische Terroristen vorzugehen. Ihr Leben wurde auf den Kopf gestellt wurden. Farid Hafez war eine der prominentesten Personen, die als Beschuldigte in diesem Terrorverfahren geführt wurden.
Letztlich ergab sich kein Zusammenhang mit den Terroranschlägen. Die Operation führte zu keiner einzigen Anklage, auch kam keiner der Verdächtigen in Untersuchungshaft. Allerdings wurde zahlreichen Menschen die wirtschaftliche Lebensgrundlage entzogen und eine gesamte Religionsgruppe eingeschüchtert. Farid Hafez weiß aus eigenem Erleben und dem seiner Familie, wie zerstörerisch sich der Kampf gegen den politischen Islam auswirken kann.
Der vorliegende Text erzählt die Geschichte, wie es dazu kam und warum kaum Widerstand gegen diese rassistische Politik in Österreich zu bemerken war. Er behandelt die Operation Luxor auch in Verbindung mit dem „Projekt Ballhausplatz“, der FPÖ und dem neuen Stil von Sebastian Kurz. Er geht auf die Rolle von ausländischen Akteuren ein und untersucht das Verhalten von Justiz und den „Islam-Experten“.
Als öffentlicher Kritiker der österreichischen Islampolitik gibt Farid Hafez seine Eindrücke in einer Mischung aus Analyse und Erfahrungsbericht wieder und wirft dabei grundsätzliche Fragen über die Auswirkungen der von rechten und liberal-konservativen Kräften betriebenen Islamfeindlichkeit auf.
Veranstalter: Verlag Promedia
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Getränke und Speisen gibt es auch wie immer gegen freie Spende.
An diesem Abend wird eine Chilli-Paprika-Creme Suppe serviert.
Schamanische Reise: DIE KRAFT DER HEILUNG
Am Samstag, 29. Juni 2024 von 10.00 - 15.00 Uhr
Tauchen Sie ein in die spirituelle Welt und finden Sie Ihren Weg zu Harmonie, Gesundheit und Wohlbefinden, geführt von der sibirischen Schamanin Valentina Rouliere Rollen.
Was Sie erwartet:
- Reinigung und Heilung: Lernen Sie sich zu reinigen und traditionelles schamanisches Wissen anzuwenden, um Ihre Gesundheit zu verbessern.
- Gewichtsreduktion: Entdecken Sie Wege, um leicht abzunehmen.
- Spirituelle Praktiken: Beherrschen Sie uralte schamanische Techniken, um Körper und Geist zu steuern.
- Überwindung von Traumata: Befreien Sie sich von der Energie vergangener traumatischer Ereignisse.
- Heilung von Ängsten und Krankheiten: Finden Sie die Ursachen und Lösungen für Ängste, Krankheiten und negatives Karma der Vorfahren.
Machen Sie eine transformative schamanische Reise. Beginnen Sie ein neues, gesünderes und erfüllenderes Leben!
Buchen Sie Ihren Platz jetzt und lassen Sie sich von der Weisheit eines sibirischen Schamanen zur Kraft der Heilung
führen!
- Sprache: Russisch und Deutsch
- Anmeldung und Details: 0660 401 8250
siberianthetashaman@gmail.com
Palästina Filmabend
Am Donnerstag, 27. Juni 2024 um 19.30 Uhr
Kommt zum dritten Filmabend der Initiative Palästina Solidarität Österreich und seht die Österreich-Premiere von „Where Olive Trees Weep“, unter anderem mit Ashira Darwish, Ahed Tamimi, Dr. Gabor Maté und Amira Hass.
Achtung!
Begrenzte Plätze!
Anmeldung per E-Mail unter:
film@palaestinasolidaritaet.at
Wir freuen uns auf Euer Kommen!
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Come to the third film evening of the Palestine Solidarity Austria initiative and see the Austrian premiere of „Where Olive Trees Weep“, with Ashira Darwish, Ahed Tamimi, Dr. Gabor Maté and Amira Hass, among others.
Attention!
Limited seats!
Register by email at:
film@palaestinasolidaritaet.at
We look forward to seeing you!
25 Jahre "The Matrix"
Am Donnerstag den 20. Juni 2024 um 19.30 Uhr
Frauenraum.wien lädt euch herzlich zu unserem monatlichen Kinoabend ein, an dem wir Filme und Dokumentationen zum Thema Aufklärung und Bewusstseinsveränderung zeigen. Diesen Monat feiern wir ein besonderes Jubiläum:**25 Jahre „Matrix“**!
MATRIX, der bahnbrechende Film der Wachowski-Geschwister, hat vor 25 Jahren die Kinowelt revolutioniert und das Publikum weltweit in seinen Bann gezogen. Mit seiner tiefgründigen Handlung, spektakulären visuellen Effekten und philosophischen Fragestellungen bietet MATRIX eine einzigartige Gelegenheit, über die Natur der Realität und das menschliche Bewusstsein nachzudenken.
Warum MATRIX?
MATRIX ist nicht nur ein Actionfilm, sondern ein Werk, das tiefere Fragen über unsere Existenz und die Natur der Realität stellt. Es fordert uns auf, über unsere Wahrnehmungen und die Welt um uns herum nachzudenken und unsere Vorstellung von Freiheit und Kontrolle zu hinterfragen.
Taucht ein in die dystopische Welt von Neo, Morpheus und Trinity und erlebt die zeitlose Geschichte, die uns zum Nachdenken anregt.
Nach dem Film haben wir die Möglichkeit, unsere Gedanken und Eindrücke auszutauschen. Wie beeinflusst der Film unser Verständnis von Realität und Bewusstsein? Welche Parallelen können wir zu unserer heutigen Welt ziehen?
Wir freuen uns auf einen inspirierenden Abend voller spannender Gespräche und neuer Erkenntnisse. Bringt gerne Freunde und Bekannte mit, die ebenfalls an den Themen Aufklärung und Bewusstseinsveränderung interessiert sind.
Lasst uns gemeinsam in die faszinierende Welt von MATRIX eintauchen und unsere Perspektiven erweitern. Wir freuen uns auf euer Kommen!
Karin vom frauenraum.wien
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Besuche gerne meine Website:
Eintritt freiwillige Spende:
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Speisen und Getränke gibt es auch wie immer gegen freie Spende.
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Das Massaker von Odessa
Am Freitag den 07. Juni 2024 um 19.30 Uhr
In den Jahren 2013/14 feierte der Westen eine friedliche und demokratischen Bewegung am „Euromaidan“. Kritische Beobachter wiesen hingegen immer wieder auf die Gewalttaten der ukrainischen Nationalisten hin, die im ganzen Land von statten gingen und die Gegner der „Revolution der Würde“ zum Ziel hatten.
Eine dieser Gräueltaten war das Massaker im Gewerkschaftshaus von Odessa. Am 2. Mai 2014 kamen dort bei einem Brand mindestens 45 Menschen ums Leben. Der deutsche Regisseur Wilhelm Domke-Schulz hat in einem Dokumentarfilm die Hintergründe dieser Gewalttat minutiös aufgearbeitet und dabei schockierende Details zu Tage gefördert.
Die Krähe hat Wilhelm Domke-Schulz nach Wien eingeladen, um hier erstmals seinen Film „Remember Odessa“ vorzustellen.
Wer bei der Vorführung nicht dabei sein konnte, hat hier die Gelegenheit die Doku von Hr. Domke-Schulz nachzusehen.
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Eintritt Abendkasse € 10,-
Veranstaltet von Die Krähe
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Getränke gibt es wie immer gegen freie Spende.
Niemals wieder
– verboten?Vortrag & Diskussion
Am Donnerstag den 06. Juni 2024 um 19.00 Uhr
Es diskutieren: Astrid Wagner, Anwältin | Boris Lechthaler, Solidarwerkstatt Österreich
Dalia Sarig, jüdische Aktivistin | Ernst Wohlrab, KZ-Verband | Mod.: Martin Weinberger
Ende 2023 wurde das NS-Verbotsgesetz, geschaffen 1947 im Geiste des „Niemals wieder“ und als Teil des antifaschistischen Auftrags der ganzen Republik zur Verhinderung aller Versuche, die nationalsozialistische Ideologie und ihre Vertreter*innen wieder politischen Einfluss gewinnen zu lassen, novelliert. Es ist die erste Novellierung seit 1992. Der Hintergrund dieser Novellierung besteht in der leichteren Anwendbarkeit des Gesetzes, dessen hohe Strafen dem entgegenstanden. Jetzt wird zwischen einem Grunddelikt und zwei Qualifizierungsgraden unterschieden. Die im Regierungsprogramm vereinbarte Novellierung ist eine der Maßnahmen im Zuge der „nationalen Strategie gegen Antisemitismus“. Mittlerweile haben wir das Jahr 2024. Israel begeht seit über sieben Monaten einen aktiven Völkermord an den Palästinenser*innen und das offizielle Österreich steht dabei an seiner Seite. Bei der Kriminalisierung der Solidarität mit Palästina spielt das Konstrukt des „Antisemitismus“ nach der IHRA-Definition eine wesentliche Rolle, wonach die Kritik an Israel per se einem Vernichtungswillen an Jüdinnen und Juden gleichgesetzt wird. Der palästinensische Widerstand gegen Kolonialismus, Apartheid und Besatzung wird in diesem zionistischen Narrativ zu einem „antijüdischen Terror“ umgedeutet und den NS-Terrormaßnahmen an die Seite gestellt.
Auch in Österreich gab es immer wieder Versuche, die Proteste im Sinne der Neutralität und des „Niemals wieder“ gegen Genozid und Massenmord mit einer „Begünstigung nationalsozialistischer Bestrebungen“ in Verbindung zu bringen. Die Veränderungen (insbesondere an VBG 1947 § 3h) bedeuten nun die Möglichkeit zu einer pervertierten Anwendung des Gesetzes zum Verbot des „Niemals wieder“, indem das Eintreten für Demokratie und Menschlichkeit und die Verhinderung von Völkermord gegen die Palästinenser*innen als Verharmlosung der „nationalsozialistischen Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ porträtiert wird. Schließlich hat die österreichische Regierung ihre Gutheißung der israelischen „terroristischen Straftaten“ gegen die Palästinenser*innen schon zur Genüge unter Beweis gestellt, sie werden vor dieser Pervertierung also nicht zurückschrecken. In den Medien werden gegen die Palästinasolidarität bereits solche Geschütze aufgefahren und ihr wird „infame Verharmlosung des NS-Terrors“ unterstellt.
Wie können wir uns zur Wehr setzen gegen die Umdeutung des Antisemitismus, den Verrat am antifaschistischen Auftrag der Regierung und die Verharmlosung des NS-Terrors durch die Gleichsetzung mit Widerstand gegen Kolonialismus, Apartheid und Besatzung? Was können wir tun gegen das drohende Verbot des „Niemals wieder“?
Veranstaltet von Palästina Solidarität Österreich (PSÖ)
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Getränke gibt es wie immer gegen freie Spende.
Faszinierender Filmabend
über Raum und Zeit
Am Donnerstag den 30. Mai 2024 um 19.30 Uhr
Die vierteilige Dokumentation basiert auf dem gleichnamigen Bestseller des Physikers Brian Greene. Leicht verständliche Erläuterungen und hochmoderne Computergrafiken veranschaulichen provokative Theorien, Experimente und Geschichten. Greene zeigt, warum ein leerer Raum eigentlich voll ist, was Zeit wirklich bedeutet, warum es sehr wohl andere Universen geben kann und dass neben unserer Welt eine verborgene Parallelwelt existiert, die vollständig anderen Gesetzmäßigkeiten unterliegt.
Inhalt an diesem Abend:
• Der Quantensprung
• Universum oder Multiversum
Wir freuen uns sehr darauf, den Film gemeinsam mit dir anzusehen
Karin vom frauenraum.wien
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Speisen und Getränke gibt es auch wie immer gegen freie Spende.
Kein Frieden für Palästina
Am Donnerstag 16. Mai 2024 um 19.00 Uhr
Helga Baumgarten in Wien, Bericht aus Palästina
Die israelische Besatzung mit ihrer Siedlungs- und Vertreibungspolitik, der Krieg der israelischen Armee gegen den Gaza-Streifen, der seit 2007 unter einer völkerrechtswidrigen Blockade leidet, und der Widerstand der PalästinenserInnen dagegen dominieren in zeitlich immer kürzer werdenden Abständen die Schlagzeilen der internationalen Presse. Noch nie hat die palästinensische Bevölkerung so viel internationale Solidarität erfahren, von den USA (bis hinein in den Kongress) über Europa bis in die arabische Welt und nach Ostasien.
Das Buch der in Jerusalem ansässigen deutschen Politikwissenschaftlerin Helga Baumgarten will den interessierten LeserInnen die Hintergründe für den längsten geopolitischen Konflikt unseres Zeitalters näherbringen, um ihn besser verstehen und einordnen zu können. Mit einem historisch-analytischen Rückblick ab 1948, dem Jahr der Staatsgründung Israels und dem Beginn der palästinensischen Tragödie, der Nakba, über die Intifada bis zum Scheitern der als Friedensprozess gefeierten Osloer Verhandlungen werden die wichtigsten Stationen der Entwicklungen in Israel/Palästina kritisch untersucht.
Im Mittelpunkt stehen die PalästinenserInnen, ihre politischen Bewegungen und ihr Widerstand gegen die Unterdrückung durch den Staat Israel unter den verschiedenen Regierungen seit 1948. Inzwischen wird Israel von vielen internationalen BeobachterInnen als Apartheid-Staat kritisiert, und darauf aufbauend entwickelt sich mehr und mehr Verständnis für die unerträgliche Lage der PalästinenserInnen und den Widerstand dagegen. Die wichtigsten palästinensischen Parteien, ihre historische Herausbildung und die politische Rolle, die sie seit 1967 gespielt haben, werden im Detail untersucht. Es geht dabei auf der einen Seite um die Hamas, die heute im Gaza-Streifen regiert, sowie um die Fatah (sie kontrolliert die PLO, die palästinensische Befreiungsorganisation), die die Regierung in Ramallah unter Mahmud Abbas als Präsident stellt. Ziel der Analyse dieser beiden Bewegungen ist es, die vielen Mythen und Missverständnisse, die sich um sie insbesondere im deutschen Sprachraum ranken, sachlich zu klären.
Die Autorin
Helga Baumgarten, geboren 1947 in Stuttgart, ist Politikwissenschaftlerin und Journalistin. Sie unterrichtete von 1993 bis 2019 als Professorin an der Universität Birzeit im Westjordanland.
Veranstalter: Verlag Promedia
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Getränke und Speisen gibt es auch wie immer gegen freie Spende.
Vortrag zu Palästina
Am Mittwoch den 08. Mai 2024 um 19.00 Uhr
Ein Vortrag von Karin Leukefeld
Freie Korrespondentin im Nahen und Mittleren Osten
Von der Levante bis zur Persischen Golfregion
Akteure und ihre Interessen im Kampf um Palästina
Seit dem Ende des 1. Weltkrieges kommt der Mittlere Ostens nicht zur Ruhe. Die damals installierten Mandatsmächte Großbritannien und Frankreich haben in der arabischen Golfregion und in den heutigen Staaten Irak, Syrien, Libanon, Jordanien, Ägypten und Palästina – die einst den „Fruchtbaren Halbmond“ bildeten – ihre Spuren hinterlassen. Mehrfach wurde die Region gegen den erklärten Willen der dort lebenden Bevölkerung aufgeteilt. Ein Beobachter bezeichnete die Entscheidungen der Pariser Friedenskonferenz (1919-1921) als „Frieden, der jeden Frieden beendet.“
Der Kernkonflikt betrifft Palästina, das von seinem ursprünglichen Gebiet isoliert und für geopolitische Interessen herausgetrennt wurde. Das Geschehen im besetzten Westjordanland und die massive Zerstörung des palästinensischen Küstenstreifens mit einem Konflikt zwischen der Hamas und Israel zu beschreiben, greift zu kurz.
Die Zerteilung Palästinas ist die Wurzel aller Konflikte in der Region. Nach dem 1. Weltkrieg bestimmten die europäischen Kolonialmächte das Geschehen. Nach dem 2. Weltkrieg übernahmen die USA die Kontrolle. Die westlichen Partner des neu gegründeten Staates Israel sind an seiner geostrategischen Lage interessiert, der Charakter des Staates wird nicht hinterfragt.
Internationale Forscher – u.a. der israelische Historiker Ilan Pappe – sprechen von einem europäisch geprägten Siedlerkolonialismus Israels und halten damit den USA und seinen europäischen Verbündeten den Spiegel vor. Der Kampf um Palästina hat längst die Nachbarländer erfasst.
Wer Lösungen sucht, muss in die Geschichte zurückgehen und das Unrecht der Vergangenheit offenlegen. Ohne Respekt und die Anerkennung Palästinas, ohne das Recht auf Selbstbestimmung, Souveränität und Entwicklung der gesamten Region – wie es in der UN-Charta formuliert ist – wird es keinen Frieden geben.
Die Veranstaltung von international.or.at wird live mittels Zoom übertragen.
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Eintritt freie Spende!
Getränke und Speisen gibt es auch wie immer gegen freie Spende.
Buchpräsentation
Am Montag den 06. Mai 2024 um 19.00 Uhr
Reitter, Karl: Gemeinsam die Welt retten?.
Vom Klimaalarm zum Green New Deal
„Listen to the scientists“ – hören wir auf die WissenschafterInnen …, und zwar auf alle. Mit dieser Herangehensweise an das Thema Nr. 1, den Klimawandel, macht dieses Buch bereits den Unterschied zu herkömmlichen Einschätzungen aus, die die Angelegenheit auf eine einzig gültige Erzählung reduzieren wollen. Denn die wissenschaftliche Debatte wird keineswegs so einheitlich geführt, wie es die Darstellung in den Leitmedien suggeriert.
Der Autor bietet einen Überblick über die verschiedenen Forschungen, die sich mit der zu erwartenden Erderwärmung und dem Anstieg des Meeresspiegels beschäftigen. Anhand von zahlreichen Statistiken und Studien wird gezeigt, dass von einer Zunahme von Dürren und Überschwemmungen keine Rede sein kann und für Panik kein Grund besteht.
In eigenen Kapiteln wird das Gebaren des Weltklimarates (IPCC) skizziert und auf den Unterschied zwischen seinen tatsächlichen Aussagen und den selektiv von den Leitmedien kolportierten Fakten hingewiesen. Ins Auge stechen die Parallelen zwischen dem Corona- und dem Klimadiskurs. Nicht nur die Öllobby, auch ihr Gegenüber, die Alarmisten, verfügen über gewaltige Geldsummen, die sie gezielt einsetzen.
Abschließend geht es um die Pläne der Europäischen Union im Namen des Klimaschutzes. Die CO₂-Reduktion ist das Mittel; der Zweck ist ein europaweiter wirtschaftlicher Aufschwung zur Überwindung einer kapitalistischen Akkumulationskrise. Ein Teil der Linken meint darin eine historische Chance für eine sozialistische Transformation zu erkennen, befeuert die unkritische Übernahme alarmistischer Positionen und bietet damit eine politische Flankendeckung für den Green New Deal.
Der Autor
Karl Reitter, Jahrgang 1953, war langjähriger Lektor für Philosophie an den Universitäten Wien und Klagenfurt. Er ist Mitherausgeber des Jahrbuches für marxistische Gesellschaftstheorie. Im Promedia Verlag gab er – gemeinsam mit Stefan Kraft – den Band „Der junge Marx. Philosophische Schriften“ heraus.
Veranstalter: Verlag Promedia
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Eintritt freie Spende!
Getränke und Speisen gibt es auch wie immer gegen freie Spende
Die Nelkenrevolution
Am Montag den 25. April 2024 um 19.00 Uhr
Am 25. April 1974 putschen linksgerichtete Militärs gegen die älteste Diktatur Europas, motiviert, den Kolonialkrieg in Afrika zu beenden und im festen Bewußtsein, daß dies nur durch einen Umsturz in Lissabon erreicht werden kann. Bis Ende 1975 hatten die portugiesischen Kolonien ihre Unabhängigkeit erwirkt. Der linke Militärputsch der „Bewegung der Streitkräfte“ (MFA) verläuft nahezu unblutig. Sein Symbol sind die Nelken in den Gewehrläufen.
In der freieren Atmosphäre einer geschwächten Staatsmaschine fordern Industrie- und vor allem Landarbeiter höhere Löhne, kürzere Arbeitszeiten und soziale Sicherheiten. Im Schatten eines geschwächten Staatsapparates erhebt sich die soziale Bewegung. Arbeiter und Arbeiterinnen organisieren sich und ihre Interessen in Kommissionen und Räten, die Streiks und Demonstrationen organisieren.
Veranstalter: Stefan Junker
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Eintritt freie Spende!
Getränke gibt es wie immer gegen freie Spende.
Faszinierender Filmabend
über Raum und Zeit
Am Donnerstag den 18. April 2024 um 19.30 Uhr
Die vierteilige Dokumentation basiert auf dem gleichnamigen Bestseller des Physikers Brian Greene. Leicht verständliche Erläuterungen und hochmoderne Computergrafiken veranschaulichen provokative Theorien, Experimente und Geschichten. Greene zeigt, warum ein leerer Raum eigentlich voll ist, was Zeit wirklich bedeutet, warum es sehr wohl andere Universen geben kann und dass neben unserer Welt eine verborgene Parallelwelt existiert, die vollständig anderen Gesetzmäßigkeiten unterliegt.
Inhalt an diesem Abend:
• Die Illusion der Zeit
• Was ist Raum?
Am 23. Mai zeigen wir die letzten beiden Teile der Reihe mit den Themen:
• Der Quantensprung
• Universum oder Multiversum
Wir freuen uns sehr darauf, den Film gemeinsam mit dir anzusehen
Karin vom frauenraum.wien
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Speisen und Getränke gibt es auch wie immer gegen freie Spende.
The Modi regime, Hindu nationalism, Castist supremacy and their link to Israel
Thursday, April 11, 7.00 pm
Die vierteilige Dokumentation basiert auf dem gleichnamigen Bestseller des Physikers Brian Greene. Leicht verständliche Erläuterungen und hochmoderne Computergrafiken veranschaulichen provokative Theorien, Experimente und Geschichten. Greene zeigt, warum ein leerer Raum eigentlich voll ist, was Zeit wirklich bedeutet, warum es sehr wohl andere Universen geben kann und dass neben unserer Welt eine verborgene Parallelwelt existiert, die vollständig anderen Gesetzmäßigkeiten unterliegt.
Inhalt an diesem Abend:
• Die Illusion der Zeit
• Was ist Raum?
Am 16. Mai zeigen wir die letzten beiden Teile der Reihe mit den Themen:
• Der Quantensprung
• Universum oder Multiversum
Wir freuen uns sehr darauf, den Film gemeinsam mit dir anzusehen
Karin vom frauenraum.wien
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Health Event Vortrag
Am Samstag, 06. April 2024 von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr
Essentielle Nährstoffe & Collagen
mit puren & reinen ätherischen Ölen
€ 25,- für zwei Personen (für Freunde)
Aktivist:innen aus drei Organisationen von Wehrdienstverweigerer:innen, Yesh vul („es gibt eine Grenze“), Mesarvot („Verweigern“) und Ani Seravti („Ich verweigerte“), erzählen wie sie den Widerstand gegen den Militärdienst in der israelischen Armee und gegen die Besatzung Palästinas organisieren. Sie berichten über die Anfänge der Bewegung und die aktuelle Situation. Sie diskutieren,
wie angesichts des Massakers in Gaza, der durch den zionistischen Staat zu verantwortenden Hungersnot und der masssiven Landnahme im Westjordanland eine Bewegung unter Soldat:innen und in der Bevölkerung angestoßen werden kann, die sich dem zionistischen, militärischen Komplex verweigert.
Sprecher:innen:
: : Ishai Menuchin, Sprecher von Yesh Gvul
: : Tom Mehager, Gründer von Anti Seravti und sozialer Aktivist,
schreibt Artikel in Haaretz, HaOketz, +972, Middle East Eye.
: : Yahli Agai – Die antizionistische Queer-Aktivist:in aus Tel Aviv
ist 18 Jahre alt und Mitglied des Mesarvot-Netzwerks,
Mitbegründer:in des Jugendblocks gegen die Besatzung
Moderation:
: : Irina Vana, Initiative Palästina Solidarität Österreich
Das israelische Militär ist das Rückgrat des zionistischen Staates, der Besatzung Palästinas und der Apartheid. Das zeigt sich in der umfassenden Militarisierung der Gesellschaft und findet Ausdruck im zionistischen Sicherheitsnarrativ, mit dem auch der Krieg und die Kriegsverbrechen in Gaza sowie die anhaltende Militärpräsenz, Drohungen und Repressionen gegen Palästinenser:innen im Westjordanland gerechtfertigt werden.
Die Bewegungen der Wehrdienstverweigerer:innen repräsentiert einen Teil der israelischen Bevölkerung, der sich weigert, sich an Besatzung und Vertreibung und am Morden in Gaza und im Westjordanland zu beteiligen. Sie zeigen damit, dass es kleine Widerstandszellen gegen den militanten Zionismus und die Besatzung Palästinas in Israel gibt. Ihre Aktivitäten zeigen Perspektiven zur Überwindung des zionistischen Staates und seiner Ideologie in einem gemeinsamen, demokratischen Staat aller
in der Region lebenden Menschen.
In den Erfahrungen der Werdienstverweigerer:innen manifestiert sich darüber hinaus, wie das israelische Regime mit Bürger:innen umgeht, die sich der offiziellen Staatsdoktrin und Militärdienst widersetzen. Die vom Staat verhängten Gefängnisstrafen unterstreichen, dass es im hoch militarisierten Apartheidstaat Israel niemals Demokratie und Gerechtigkeit geben kann. Nicht für die Palästinenser:innen und auch nicht für Jüd:innen, die die zionistische, ultranationalistische Agenda nicht unterstützen.
Organisator: IPSÖ
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Wehrdienstverweigerung in der isrealischen Armee
Am Donnerstag, 04. April 2024 um 19.00 Uhr
Zensur und Überwachung durch Microsoft!
Am Mittwoch, 27. März 2024 um 19.00 Uhr
Erlange besseren Schutz durch Linux …
Seit dem 30. September 2023 gelten die neuen Geschäftsbedingungen
für Microsoft Dienste. Im neuen Servicevertrag steht u.a.:
Microsoft und lerne die Alternative Linux kennen.
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Symposium
Am Samstag, 23. März 2024 um 18.00 Uhr
- Was waren die Hintergründe für den NATO-Krieg gegen Jugoslawien und wie stellten die Medien den Konflikt dar?
- Welche Auswirkungen hatte der Völkerrechtsbruch 1999?
- Welche Rolle spielte damals das neutrale Österreich?
- Mit welchen langfristigen politischen, ökonomischen, ökologischen und gesundheitlichen Nachwirkungen sind die Menschen in Serbien und der Region heute konfrontiert?
- Wie kann dem Recht der Opfer auf Entschädigung zum Durchbruch verholfen werden?
Dr. Srdjan Aleksic, Anwalt. Arbeitet an Klagen gegen die NATO-Länder wegen des Einsatzes von Uran-Munition und deren Spätfolgen
Wilhelm Langthaler, Friedensaktivist der Solidaritätsbewegung 1999 und Mitorganisator des „Wiener Tribunals“ zur Rolle Österreichs
Dr. Slobodan Reljic, Soziologe; ehem. Chef-Redakteur Wochenzeitung NIN
Moderation: Dr. Andrea Komlosy, Historikerin Uni Wien
Organisator: Serb.-Österr. Solidaritätsbewegung (SÖSB), Wien; Unterstützer: Verband serb. Folklore (ASSF), Initiative Plattform Demokratie, serb. Dachverband NÖ (KOSSA), Kominform, KJÖ, AIK, Prosvjeta, Serbisches Zentrum, Solidarwerkstatt, Leobener Format, Partei d. Arbeit, SPOJI
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Ein bedeutender Filmabend
Am Donnerstag, 21. März 2024 um 19.30 Uhr
Anlässlich des internationalen Frauentags am 8. März präsentiert Moviemotion den mehrfach ausgezeichneten Film „Woman“!
„Woman“ von Anastasia Mikova und Yann Arthus-Bertrand ist eine bewegende Dokumentation, die Frauen aus verschiedenen Teilen der Welt porträtiert. Durch persönliche Interviews und einfühlsame Aufnahmen deckt der Film ein breites Spektrum an Erfahrungen ab – von Stadtbewohnerinnen bis zu Frauen auf dem Land, von Müttern bis zu Aktivistinnen.
Die Stärke des Films liegt in seiner Einfühlsamkeit und Authentizität. Er lädt die Zuschauer dazu ein, die Vielfalt und Komplexität des weiblichen Lebens zu erkunden und zu reflektieren. Von Themen wie Geschlechtergleichstellung bis hin zu Mutterschaft und Bildung berührt der Film wichtige Aspekte des Frauendaseins.
Durch beeindruckende Kameraarbeit und aufrichtige Interviews regt „Woman“ dazu an, die Rolle der Frau in der Gesellschaft zu überdenken und die Stimmen der Frauen zu würdigen. Der Film ist ein kraftvolles Zeugnis für die Stärke und Schönheit der Frauen auf der ganzen Welt und eine Aufforderung, sich für Gleichberechtigung und Respekt einzusetzen.
Ich freue mich sehr darauf, den Film gemeinsam mit dir anzusehen
Karin vom frauenraum.wien
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Orwell'sche Umdeutung
in Fragen zu Palästina
Am Donnerstag, 14. März 2024 um 19.00 Uhr
Reflexionen über die kolonialen Wurzeln des Palästinakonflikts und seine Lösung auf Basis gleicher Rechte für alle
Es diskutieren: Abdallah Zaben, One Democratic State Initiative
Ellen Lewis, Nicht in unseren Namen (NION), Initiative gegen den
Völkermord unter Beteiligung vieler Menschen jüdischer Identität
Andrea Komlosy, pensionierte Universitätsprofessorin
für Wirtschaftsgeschichte
Franz Piribauer, Koordinator DIEM25, Wien
Moderation: Willi Langthaler
In der Solidaritätsbewegung mit den Palästinenserinnen und Palästinensern erklingt die Losung „Vom Fluss bis zu Meer – Palästina wird frei sein“ auf der ganzen Welt.
Doch in Österreich wurde in Verletzung der Meinungsfreiheit scharf dagegen vorgegangen. Demos wurden verboten und als antisemitisch denunziert sowie Aktivistinnen und Aktivisten mit Anzeigen wegen Verhetzung oder Gutheißung terroristischer Straftaten angezeigt. Die Polizei verstieg sich in ihren Begründungen sogar dazu zu behaupten, dass diese Losung „nationalsozialistische Bestrebungen fördere“ –> (1) und die Flagge Palästinas ein „Symbol des Expansionsstrebens“ –> (2) sei.
Netanjahu darf also der Welt zurufen, dass Israel Palästina „from the river to the sea“ allein gehöre. Das muss dann „einzige Demokratie des Nahen Ostens“ genannt werden. Doch wenn gleiche Rechte für alle gefordert werden, also „From the river to the sea – Palestine will be free“, sei das als Form der NS-Wiederbetätigung zu unterdrücken.
Wie können wir diese Orwell‘sche Verdrehung richtigstellen? Wie kann eine Bewegung für einen antikolonialen Staat mit gleichen Rechten für alle, einschließlich der Vertriebenen und ihrer Nachkommen, aufgebaut werden?
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Heino liest Heine
Am Freitag den 01. März 2024 um 19.00 Uhr
Heino Fischer liest
„Deutschland, ein Wintermärchen“
Heinrich Heines visionäres, freches, unübertroffenes, zeitloses Epos, bereits an zahllosen Schulen und Veranstaltungsorten in Deutschland und Österreich gelesen.
Im Herbst 1843, nach mehr als 12-jähriger Abwesenheit im Pariser Exil, reiste Heine illegal nach dem durch den großen Brand zerstörten Hamburg. Die Eindrücke dieser Reise verarbeitete er in dem Epos, das er gleich nach seiner Rückkehr zu schreiben begann…
Marcel Reich-Ranicki bezeichnet seinen Lieblingsautor Heine als den ersten modernen Schriftsteller. Heine schaffte mit großer Lust am Spott als erster die nahtlose, mitreißende und visionäre Verknüpfung von Poesie, politischem Essay und Journaille.
* Kritik Berliner Zeitung: „Da muss ein Österreicher kommen, um uns zu zeigen, wie man Heine lesen sollte!“
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Ein erstaunlicher Filmabend
Am Montag, 26. Februar 2024 um 19.00 Uhr
Als zwei junge amerikanische Juden, die darauf konditioniert wurden, Israel bedingungslos zu lieben, Zeugen der brutalen Art werden, wie Israel die Palästinenser behandelt, nehmen ihre Leben scharfe Wendungen nach links.
Sie schließen sich einer Bewegung junger amerikanischer Juden an, die gegen die alte Garde kämpfen, um die Beziehung des Judentums zu Israel neu zu definieren. Dabei offenbart sich eine zunehmende generationale Kluft über die moderne jüdische Identität.
Inszeniert von zwei jüdischen Filmemachern, die zum Filminhalt eine ähnliche Geschichte teilen, wird ISRAELISM produziert von Daniel J. Chalfen, Gewinner des Peabody Awards und sechsfacher Emmy-Nominierte (Loudmouth, Boycott), gemeinsam mit der Aktivistin und Filmemacherin Nadia Saah (Mo, Omar, 5 Broken Cameras). Executive Producer ist der zweifache Emmy-Gewinner Brian A. Kates (Marvelous Ms. Maisel, Succession, The Plot Against America), und geschnitten wurde der Film von Emmy-Gewinner Tony Hale (The Story of Plastic).
ISRAELISM erkundet auf einzigartige Weise, wie sich die jüdischen Einstellungen gegenüber Israel dramatisch verändern, mit weitreichenden Konsequenzen für die Region und das Judentum selbst.
Unter anderem mit Noam Chomsky, Jeremy Ben-Ami, Cornel West …
Eintritt frei!
Veranstalterin: Initiative Palästina Solidarität
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Computer-Kurse für Anfänger und die, die umsteigen wollen.
Der Kurs von Bernd Mullet geht weiter und wer neu einsteigen möchte, kann das grundsätzlich jederzeit tun. Die Abende behandeln Themen rund um den PC. Es ‚begann‘ bei Hardware, geht über ins Betriebssystem, steigt auf zur Oberfläche und endet dann sehr langsam mit den Anwendungen.
Mit dieser Kurs-Reihe wird der Umstieg von Windows zu Linux leicht gemacht und dabei lernt man auch noch die wichtigsten Anwendungen und Grundlagen kennen, die ein leichtes digitales Leben ermöglichen.
An diesem Abend werden die Möglichkeiten von Video und Videobearbeitung besprechen.
Exklusiv bereitet Ihnen Bernd Mullet den Umstieg auf Linux
und richtet ihnen das Betriebssystem ein. Für die Live-Session wird auf jedem Laptop Linux von USB-Stick gebootet damit jede*r Kursteilnehmer*in das Gelernte gleich anwenden kann.
Um Anmeldung wird gebeten: bernd.mullet@gmail.com
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Pro Abend entfällt ein Unkostenbeitrag von € 10,-
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PC-Cafe
Am Mittwoch, 21. Februar 2024 um 19.00 Uhr
Jüdische Initiativen stellen sich vor
Am Donnerstag, 15. Februar 2024 um 18.30 Uhr
Jüdische Initiativen gegen den israelischen Mord am palästinensischen Volk stellen sich vor:
- Nicht in unserem Namen, Wien (Dalia Sarig-Fellner, Ellen Lewis)
- Judeobolschewiener*innen (Mitglieder des Kollektivs, u.a. Monika Vykoukal) den letzten Wochen hat eine neue Initiative mit Reden auf Palästina-Demos und einer Protestaktion im Parlament auf sich aufmerksam gemacht: „Nicht in unserem Namen“. Auch die schon länger bestehenden „Judeobolschewiener*innen“ wurden hörbar.
Es handelt sich um Menschen mit jüdischem Hintergrund aus Österreich, aus den USA und auch aus Israel, die sich gegen den aktuellen Völkermord an den Palästinenserinnen und Palästinensern stellen. Sie wehren sich auch dagegen, dass dieser von Zionismus im Namen aller Jüdinnen und Juden begangen wird.
In ihren Reihen heißen sie grundsätzlich alle willkommen, unabhängig von der Religion.
Eintritt frei!
Veranstalterin: Initiative Palästina Solidarität
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Kleine Geschichte des Zionismus
Am Freitag, 2. Februar 2024 um 18.00 Uhr
Politisches Projekt Nation am Beispiel Israels
Vortrag & Diskussion mit Albert F. Reiterer, Gesellschaftswissenschafter mit Schwerpunkt Nationsbegriff
Das „Existenzrecht Israels“ wurde im deutschen Sprachraum zum Schlachtruf der „extremen Mitte“, gleich ob „konservativ“ oder „liberal“, von der CDU oder ÖVP über die FPÖ bis zur noch existenten Partei Die Linke und selbst der KPÖ. Doch Nation ist politisch ein Programm, nicht eine ewig existente „Gemeinschaft“. Der Programm-Entwurf Israel als koloniales Projekt war in der zionistischen Debatte schon vor der Staatsgründung schlaglichtartig erkennbar.
Veranstalterin: Initiative Palästina Solidarität
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Gerechtigkeit für Gaza!?
Am 29. Jänner 2024 um 18.30 Uhr
Bedeutung und Folgen des IGH-Urteils zu Südafrikas Völkermord-Anklage gegen Israel
Die Anklage Israels wegen Genozids vor dem IGH durch Südafrika setzte einen wichtigen Meilenstein im Widerstand gegen den Völkermord in Gaza und die Weißwaschung von Israels kolonialer Gewalt gegen die Palästinenser*innen und betraf die internationale Gemeinschaft und den Krieg in Gaza, aber auch die globale Palästinasolidarität und Fragen nach Entwicklungen in der Weltordnung. Das nun getroffene Urteil braucht Austausch und Einschätzungen, da es sich um eine komplexe Angelegenheit mit weitreichenden Konsequenzen handelt. An diesem Abend soll es nach einer kurzen thematischen Einführung viel Raum geben für Diskussionen und Meinungsbildung. Die Initiative Palästinasolidarität hat dabei das Ziel, in der Bewegung Orientierung zu ermöglichen, um für das Anliegen Palästinas stark einzustehen.
Marco Van Jura,
Martin Weinberger
(Initiative Palästinasolidarität) – Impulsreferate
Eintritt frei!
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Theater Masterclass
Am 27. und 28. Jänner 2024
Theater Masterclass mit Patrick Rouliere
Dieser Workshop bietet mehr als eine Schauspiellektion, es ist eine Reise zur Selbstfindung und eine Gelegenheit, soziale Fähigkeiten zu stärken und in jeder Interaktion mehr Bedeutung zu finden.
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Der Energieausgleich beträgt € 20,- pro Person.
Wir feiern Geburtstag
Am 20. Jänner 2024 ab 19.00 Uhr
Alle sind herzlich eingeladen mit uns zu feiern mit Livemusik und kulinarischen Highlights!
Vor rund einem Jahr haben wir den Verein „Das freie Wort“ gegründet und die Location in der Rögergasse übernommen. Seitdem ist viel geschehen und eine Bilanz der letzten 12 Monate liest sich sehr erfreulich:
• Weit über 30 Veranstaltungen
• Weit über 600 Gäste wurden mit Speis & Trank versorgt
• Insgesamt rund 600 Stunden Programm
• Einzelne Veranstaltungen mit über 70 Gästen
• Umfangreiches & vielfältiges Programm (Podiumsdiskussionen, Vorträge, Filmabende, Präsentationen, Ausstellungen, Musikabende)
• Tolle Gäste & Vortragende: Tove Soiland, Fabio Vighi, Claudia von Werlhof u.a.
• Internationale Gäste: Ronnie Barkan (GB), Endre Simó (HUN), Leyla & Ramses Kilani aus Palästina u.a. Eine
• umfangreiche Website samt Foto- und Videodokumentationen von fast allen Events
Besonders in diesen Tagen, in denen viele Menschen und Aktivisten von Verboten und Einschränkungen der Meinungsfreiheit betroffen sind, zeigt sich, dass diese Räumlichkeiten einen bedeutsamen Mehrwert für eine gelebte und demokratische Debattenkultur bedeuten. Wir sehen unser Engagement und unsere Möglichkeiten als ein antagonistisches Moment gegen den um sich greifenden Totalitarismus und gegen die Einschränkung von Meinungsvielfalt.
Es spielen das Duo Haertel Wascher Steirische Jodler und Tänze
Hermann Haertel und Simon Wascher machen das, womit sie aufgewachsen sind: traditionelle Musik – Jodler, Ländler, Steirische Tänze, Schleunige – gespielt im hier und jetzt, nicht weil sie alt ist, sondern trotz dem: eine improvisierte Musik der Gegenwart. Diese traditionell zweistimmige Musik ist reich an Verzierungen und voller Ueberraschungen, himmelhoch jauchzend, rasend, zu Herzen gehend gemuetvoll. Jodler, Ländler, Steirische Tänze, Schleunige in Augenhöhe mit dem Rest der Welt. „Tanz“, ihre erste CD ist 2012 erschienen, die Zweite folgt dieses Jahr.
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Getränke und Speisen gibt es wie immer gegen freie Spende.
AIK Podiumsdiskussion
Am Donnerstag, 11. Jänner 2024 um 18.00 Uhr
Aufstand im Ghetto!
Heute und gestern
Die Brutalität mit der der Krieg in Palästina geführt wird, verschlägt aktuell vielen die Sprache. Um das Unaussprechliche in Worten zu begreifen, sind historische Referenzen allgegenwärtig: die mahnende Erinnerung an den Antisemitismus und die Judenverfolgungen des frühen 20. Jahrhundert, Siedlerkolonialismus und der Vergleich mit dem Apartheid-Regime Südafrikas. Wird die völkermörderische Dynamik in Gaza mit einem Vergleich beschrieben, der nicht zur Leitlinie passt, wird von den politisch-medialen Eliten gerne die These von der Einmaligkeit des Holocausts vorgeschoben. Doch haben die Leitmedien in Bezug auf die chinesische Provinz Xinjiang und den Vorwurf der Zwangsarbeit und Assimilationspolitik vor nur wenigen Jahren eben jenen Vergleich selbst gemacht. Und das ist nur ein Beispiel von vielen.
Um zu erkennen, was die Einmaligkeit eines Ereignisses ausmacht, muss man es zuerst vergleichen. Die subjektiven Erfahrungen der persönlich Betroffenen und ihre Zeugnisse stehen für sich selbst. Doch jede Befassung mit Geschichte passiert aus der Sicht
zeitgenössischer Gesellschaft und ihrer Konflikte. Wir wollen die
Perspektiven des Widerstands, den gemeinsamen Kampf darum,
in der Katastrophe einen eigenständigen Willen zur Befreiung zu
behaupten, in den Vordergrund stellen.
Der Warschauer Ghetto-Aufstand 1943 ist ein Beispiel für einen solchen Volksaufstand. Wir wollen aber nicht in kulturellem Partikularismus steckenbleiben. Und der nächsten Generation des historischen Emanzipationsprojekts ist nicht geholfen, wenn ihr ethnisierte Täter- und Opfer-Stereotypen weitergegeben werden. Auch daher braucht es den historischen Vergleich zwischen den verschiedenen Kontexten der Segregation und der Rebellion
dagegen:
– Südafrika & Namibia und der Widerstand gegen die Apartheid (Horst Kleinschmidt, Namibia-Deutscher und führender Aktivist des Widerstands gegen die Apartheid sowie engagierter Christ)
– Deutsche Ostkolonisation und Warschauer Ghetto-Aufstand (Thomas Zechner, Historiker)
– Methodisches zur Einmaligkeit und Vergleichbarkeit (Oskar Lechleitner, Historiker)
Es moderiert Martin Weinberger (Antiimperialistische Koordination)
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Ein besonderer Filmabend
Am Donnerstag, 21. Dezember 2023 um 19.30 Uhr
Filmabend „COWSPIRACY: Das Geheimnis der Nachhaltigkeit“
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Präsentation und Diskussion
Am Donnerstag, 14. Dezember 2023 um 18.30 Uhr
Ein Diskussionsabend mit der Volksdemokratischen Partei Südkoreas.
Um seine Ablösung zu verhindert, führt das American Empire Krieg gegen Russland und nun auch gegen die Palästinenser.
Washington hat in den letzten Jahren immer klarer gesagt, dass es zur Bewahrung ihrer alleinigen Vorherrschaft überhaupt niemanden dulden kann, der einigermaßen selbständig agiert. Da ist es nur logisch, dass China in seiner Entwicklung gestoppt werden muss. Daher haben die USA zunächst einen handels- und Wirtschaftskrieg gegen Peking begonnen. Und sie arbeiten daran die Bedingungen zu schaffen, das Reich der Mitte in einen Krieg zu verwickeln.
Ein dritter Weltkrieg zeichnet sich immer bedrohlicher ab, vielleicht hat er ja schon begonnen.
Wenn Palästina in Nahen Osten der neuralgische Punkt aller Bruchlinien zwischen den USA und allen anderen Kräften ist, so spielt diese Rolle in Fernost Korea.
Unsere Gäste von der Volksdemokratischen Partei (DPD) sind im Süden unter erheblichem Kriminalisierungsdruck. Viele befinden sich im Exil. Sie berichten über die zunehmenden Spannungen auf der koreanischen Halbinsel, die Lage in Südkorea selbst und ihre Versuche eine globale antiimperialistische Bewegung zu bilden – ein Anliegen, das uns zusammenbringt.
Veranstaltet wird dieser Abend von der Antiimperialistischen Koordination (AIK)
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Eintritt frei!
Getränke und Speisen gibt es wie immer gegen freie Spende.
Sebö-Diskussionsabend
Am Samstag, 09. Dezember 2023 um 18.00 Uhr
Demonstrationsrecht und Meinungsfreiheit – die Opfer der Kriegsberichterstattung und des Anhaltenden Ausnahmezustands in Österreich.
Es diskutieren:
• Madeleine Petrovic, GGI
• Fritz Edlinger, Herausgeber der Zeitschrift „international“
• Hannes Hofbauer, Verleger
• Nehal Abdalla, Aktivistin von Cage
• Liza Ulitzka, Gründerin und Chefredakteurin
der investigativen Monatszeitung „Die Krähe“
Moderation: Irina Vana, Soziologin
Seit zwei Jahrzehnten beobachten wir in Österreich und anderen europäischen Staaten verschärfte Repression gegen oppositionelle Kräfte. Das äußert sich in Strafrechtsreformen, der Handhabung des Demonstrationsrechts sowie in der Organisation von staatlichen Überwachungsmöglichkeiten, wie dem digital Services Act, und wird durch den Umgang mit oppositionellen Meinungen in Medien und Politik flankiert:
Kritik an Israel, wird mit Antisemitismus gleichgesetzt. Die friedenspolitische Forderung nach einem Stopp der Waffenlieferungen in die Ukraine, nach dem Ende der Sanktionen und für die Neutralität Österreichs, wird durch die Verunglimpfung der Friedensbewegung als „Putinversteher:innen“ abgetan. Kritik an der Corona-Politik der Regierung – wie etwa an den Schulschließungen – wurde pauschal als „Schwurblertum“ diffamiert und in die Nähe rechtsextremer Politik gerückt. Angeblich „linke“ Kräfte und Medien sind sich plötzlich mit der FPÖ einig: Flüchtlinge sollen in Österreich keinen Platz haben. Insbesondere Menschen aus arabischen, mehrheitlich muslimischen Ländern, sind unerwünscht und werden pauschal als Islamist:innen, Terror:ist:innen und gewaltbereit stigmatisiert.
Das gipfelte etwa in der Verschärfung des Extremismusgesetztes im Jahr 2020, dessen Kern der Straftatbestand des „religiös begründeten Extremismus“ war. Durch den Fokus auf diesen Strafbestand wurde in Österreich lebende muslimische Bevölkerung unter Generalverdacht gestellt, eine das öffentliche Leben in Österreich gefährdende Gesinnung zu leben. Eine „Schutzhaft“, wie sie in Österreich zuletzt durch die Austrofaschisten etabliert wurde, welche nicht begangene Straftaten ahndet, wurde in letzter Sekunde gekippt.
Wir erinnern auch an die Kriminalisierung von Tierschützer:innen durch die Antiterrorgesetzgebung (§278/282 StGB), die umfassende Überwachung und Repression gegen diese, sowie die Anwendung des selben Paragraphen gegen türkische Linksaktivist:innen in Österreich und die Operation Luxor, in der gegen muslimische Mitbürger:innen juristisch nicht haltbare Razzien und Überwachungen durchgeführt wurden.
Heute häufen sich seit Wochen die Untersagungen pro-palästinensischer Kundgebungen und Demonstrationen, die ein Ende der Angriffe der isreaelischen Armee auf Gaza fordern und sich für die Durchsetzung der demokratischen Rechte und der Menschenrechte von Palästinenser:innen einsetzten. Das alles passiert vor dem Hintergrund der umfassenden Unterstützung der Regierung Österreichs für das Massaker, das die israelische Armee im Gazastreifen anrichtet.
Wir interpretieren diese Politik der österreichischen Regierung und die Durchsetzung des Demonstrationsverbots durch die Exekutive als Ausdruck einer anhaltenden und sich verschärfenden Politik des Ausnahmezustands, der Ausschaltung des demokratischen Diskurses bei zunehmender Gleichschaltung der Medien, im Sinne einer Kriegsberichterstattung.
Welche Perspektive können wir als oppositionelle Kräfte entwickeln, um unsere demokratischen Grundrechte in Österreich und Europa zu verteidigen? Und welche Allianzen braucht es dazu?
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Eintritt frei!
Getränke und Speisen gibt es wie immer gegen freie Spende.
Crashkurs Design
Am Donnerstag, 07. Dezember 2023 um 18.00 Uhr
Intensivschulung und Einführung zu Grafikdesign und zur visuellen Gestaltung mit den Apps von Adobe
Der Grafikdesigner und Artdirector Wolfgang Berger hat seit Jahrzehnten Erfahrung im Bereich Werbung und Marktkommunikation. Am Donnerstag teilt er einen Teil seines Wissens mit Anfängern und Interessierten an Grafikdesign und visueller Gestaltung.
Der Inhalt des Kursabends:
: : Worauf muss man achten?
Technische Grundlagen
: : Einblicke in Adobe Photohop!
: : Wichtiges zu Adobe Illustrator!
: : Was macht man mit Adobe Indesign?
Für die Teilnahme am Kurs ist die Mitnahme des eigenen Laptops ratsam, da in der Live-Session das Gelernte ausprobiert wird und mögliche Probleme beseitigt werden. Außerdem muss die Adobe Creative-Cloud oder die Programme Photoshop, Illustrator und Indesign vorinstalliert sein.
<< Link zur Installation >>
Dieser Kurs richtet sich an Mac- und PC-Anwender gleichermaßen.
Als Aufwandsentschädigung fällt eine Spende von € 10,- pro Person an.
Um Anmeldung wird gebeten: office@BergWolf.Agency
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Getränke gibt es wie immer gegen freie Spende.
Carlota – politisches Filmfestival
Freitag, 24.11.2023 und Samstag, 25.11.2023
Während die obskuren Interessen des Kapitalismus und des Imperialismus die Kulturlandschaft massiv prägen, positioniert sich das Carlota Filmfestival als sicherer Raum für Filme, Filmemacher*innen und Aktivist*innen, die das herrschende System herausfordern.
Am 24. und 25. November 2023 präsentieren wir in der Rögergasse 24-26, 1090 Wien, eine beeindruckende Auswahl an Filmen aus Kolumbien, Rojava, Palästina, Mexiko, Chile, Indien und vielen anderen Ländern.
Doch wir wollen nicht nur Filme schauen: Aktivist*innen werden die Filme vorstellen und für Q&A-Sitzungen sowie interessante politische Diskussionen und Analysen zur Verfügung stehen.
Nach den Filmen gibt es ein gemütliches Ausklingen des Abends bei Drinks, Snacks und Politics.
: : Freitag:
(2022, 150 Min, OmeU)
17:30 | Fokus: Indien
Land Of My Dreams
(2023, 73 Min, OmeU)
19:00 Shorts:
Palestine: A Land Without a People?(2023, 6 Min, OmeU)
High roads
(2023, 20 Mins, OmeU)
All that’s left to me, a Gaza story
(2023, 26 Min, OmeU)
20:00Fedayeen, Georges Abdallah´s fight
(2021, 81 Min, OmeU)
21:30 | Gemütliches Ausklingen
: : Samstag:
13:30 | Fokus: NATO
The Lost Shoes
(2021, 104 Min, OmeU)
15:30 | | Fokus: Lateinamerika
La montaña
(2022, 95 Min, OmeU)
17:30 | Österreichische Filme mit Lateinamerika-Bezug
Lejos pero nunca indiferentes!
(2021, 3 Min, OmU)
Sólo por sus venas corre sangre
(2021, 20 Min, OmU)
La calle es nuestra – the power of art
(2022, 17 Min, OmU)
Decolonial Resistencias
(2021, 3 Min, OmU)
La piedra en el zapato
(2023, 65 Min, OmeU)
19:30 | Fokus: Kolumbien
¡Sí Se Puede! – Trade Union Action in Colombia‘
(2023, 33 Min, OmeU)
Stop Killing Us
(2021, 8 Min, OmeU)
20:15| Fokus: Chile
The dark night
(2023, 67 Min, OmeU)
21:30 | Gemütliches Ausklingen
Ein Filmabend mit den Machern von "un-sichtbar"
Am Donnerstag, 16. November 2023 um 19.30 Uhr
„Moviemotion“ präsentiert den Film „un-sichtbar“ und lädt zum anschließenden Gespräch mit den Filmemachern ein.
Patricia Marchart und Georg Sabransky widmen Ihre Arbeit schon lange der Zukunft von Kinderrechten. Seit Ausbruch der COVID-Krise haben die beiden eine Reihe von Filmen gemacht, welche sich unter anderem mit den enormen Kollateralschäden durch die nicht evidenzbasierten COVID-Maßnahmen befassen.
In Ihrem neuesten Dokumentarfilm kommen Kinder und Jugendliche zu Wort, bei denen die Impfung gegen Corona schwerwiegende gesundheitliche aber auch soziale Nebenwirkungen zur Folge hatte.
Nach der Vorführung gibt es ein Gespräch mit den Filmemachern zum Thema: „Wie können wir uns für die Generation der Zukunft stark machen?“
Die Spenden und Einnahmen dieses Abends gehen an den Verein „Zukunft-kinderrechte.com“
Diese Veranstaltung wird organisiert und unterstützt von www.frauenraum.wien
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Ich freuen mich darauf, dich zu diesem besonderen Filmabend begrüßen zu dürfen – Karin vom frauenraum.wien.
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Für Speis und Trank gegen freiwillige Spende ist gesorgt
Buchpräsentation & Diskusssion
Am Montag, 13. November 2023 um 19.00 Uhr
„Corona als gesellschaftliches Verhältnis“ & „Schwerer Verlauf“
Beide Bücher sind dieses Jahr erschienen und behandeln Corona und die damit verbundenen Maßnahmen und politischen Entwicklungen aus kapitalismuskritischer und krisentheoretischer Perspektive.
Diskussion mit Karl Reitter und Andreas Urban. Moderation: Hannes Hofbauer.
„Corona als gesellschaftliches Verhältnis. Umwälzungen und Brüche im kapitalistischen Herrschaftssystem“
Am 11. März 2020 rief die WHO die Pandemie aus und überzog damit weltweit alle Bereiche des gesellschaftlichen, ökonomischen, kulturellen und sozialen Lebens mit einer unüberschaubaren Flut an staatlichen Maßnahmen. Diese Eingriffe werden von den Autor:innen Karl Reitter, Linda Lilith Obermayr und René Bohnstingl aus der Perspektive der Herrschaftskritik analysiert.
„Schwerer Verlauf. Corona als Krisensymptom“
Im Zentrum des Bandes steht die These, dass die destruktive „Seuchenbekämpfungspolitik“ und ihr gesellschaftlicher Fallout im Kontext einer sich schon länger abzeichnenden und dynamisch fortschreitenden Kapitalismuskrise sowie daraus resultierender Verfalls- und Erosionsprozesse gesehen werden muss. Mit Beiträgen von Gerd Bedszent, Dietmar Czycholl, Ada Frankiewicz, Alexa Lichtaus, Ortwin Rosner, Silja Samerski, Alan Schink, Alexander Uhnrast, Andreas Urban, Fabio Vighi und anderen.
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Eintritt frei!
Getränke und Speisen gibt es wie immer gegen freie Spende.
Wie gefährlich ist Microsoft
Am Mittwoch, 8. November 2023 um 19.30 Uhr
Ein lehrreicher Informationsabend über den Kontrollwahn und die Zensurwut des Tech-Konzerns.
Ab Oktober 2023 hat Microsoft seinen Servicevertrag für alle seine Produkte tiefgreifend verändert und ermöglicht die willkürliche Sperre seiner Nutzer*innen:
: : Temporäre oder dauerhafte Sperrung des Accounts bei zuwider
handeln der intransparenten Maßnahmen
: : Ablehnung nicht möglich, möchte man die Software von Microsoft nutzen
: : Kein Einspruch gegen die Sperrung des Accounts möglich
: : Keine Auskunft über die Gründe der Sperrung
: : KI (künstlichen Intelligenz) oder „geschultes Personal“ überwacht in Echtzeit die Daten auf dem Rechner
: : Konten werden auch auf Anraten von Hinweisgebern, Behörden oder anderen Usern (Stichwort: Denunziation) gesperrt.
: : Verlust aller Lizenzen, Abonnements, Mitgliedszeiten und Kontoguthaben
bei dauerhafter Sperrung
: : Mit der Sperre des Accounts verliert man den Zugang zu allen online Daten
: : Vordergründig soll die Erstellung und Verbreitung von Dokumenten mit
kriminellem Inhalt verhindert werden, wie Kinderpronographie, rassistische
oder beleidigende Inhalte und Fake-News. Aber was kriminelle Inhalte und
Fake-News sind, bestimmen letztlich Microsoft, UN und EU-Parlament
mit ihren Agenden.
Präsentation & Diskussion zum Völkermord in Palästina
Am Sonntag, 5. November 2023 um 18.00 Uhr
Präsentation und Diskussion mit den langjährigen Exponentinnen und Exponenten der Antiimperialistischen Koordination
• Irina Vana
• Martin Weinberger
• Wilhelm Langthaler
Die Antiimperialistische Koordination (AIK) wurde während der Zweiten Intifada gegründet. Sie setzte sich zum Ziel, die Aktivitäten der Palästina-Solidarität zu koordinieren (daher der Name) sowie die Verbindung zu anderen antiimperialistischen Kämpfen herzustellen, um schließlich auch die kapitalistischen Zentren zu erreichen.
Für uns war immer zentral: eine friedliche Lösung kann es nur ohne kolonialen Apartheidstaat geben. So wie bei allen modernen Siedlerimperialismen (wo die physische Ausrottung der Urbevölkerung wie in den USA oder Australien nicht gelungen ist) hat die Befreiungsbewegung den gewalttätigen Siedlern dennoch zukünftig demokratische Gleichberechtigung zugestanden, unter Verzicht auf ihren unterdrückerischen Separatstaat – nach dem Vorbild Südafrikas.
Genauso wie der niemals eingestellte Widerstand des palästinensischen Volkes haben wir den Oslo-Prozess niemals als dem Frieden dienend verstanden, sondern als Versuch der fortgesetzten kolonialen Expansion mittels Bantustans ein hübscheres Gesicht zu geben. Doch Israel wollte nicht einmal das. Es will ganz Palästina für sich allein und darüber hinaus die militärische Bedrohung des gesamten Raums im Dienste des Westens.
Als AIK sind wir seit damals wegen dieser grundlegend demokratischen und antikolonialen Haltung als „Antisemiten“ bekämpft worden, namentlich auch von einem Teil der Linken, die sich als Handlanger des herrschenden neoliberalen Regimes der Globalisierung erwiesen hat.
Nun gibt es eine nie dagewesene Massenbewegung der Palästina-Solidarität in Österreich, die vom gesamten Regime wütend bekämpft wird. Dabei versuchen sie die Grundfesten der Demokratie, die Meinungs- und Versammlungsfreiheit, einzureißen, wie sie es auch schon in einigen Probeläufen davor anstrebten (Muslimhatz, Corona, Krieg gegen Russland,…).
Stein des Anstoßes ist der allgegenwärtige Slogan „From the river to the sea, Palestine will be free“. Das wird als „islamistischer Code“ bezeichnet, alle Juden zu vertreiben. Es bedarf schon einer besonderen Unverfrorenheit sowas in dem Moment zu sagen, wo Israel gerade versucht, eine Million Palästinenser aus dem Gazastreifen nach Ägypten zu vertreiben.
Systematischer Völkermord und Apartheit haben kein Existenzrecht, so wie es in beschämender und entsetzlicher Weise zur deutschen und auch österreichischen Staatsdoktrin erhoben wurde.
Freiheit für alle Palästinenserinnen und Palästinenser vom Fluss bis zum Meer mit gleichen Rechten für alle dort lebenden Menschen, in einem gemeinsamen, demokratischen Staat, sowie dem Rückkehrrecht für Vertriebenen.
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Eintritt frei!
Getränke gibt es wie immer gegen freie Spende.
Buchpräsentation & Vortrag
Am Dienstag, 17. Oktober 2023 um 19.00 Uhr
Oliver Lerch, vielen bekannt als „Der Zahlenfreak“ hat seine jahrelange Arbeit rund um die Corona-Zahlen und Statistiken zusammengefasst und ein Buch geschrieben. Gemeinsam mit Jan David Zimmermann, der in diesem Buch auch einen Gastbeitrag eingebracht hat, präsentiert er an diesem Abend sein Buch „3 Jahre Corona Schlagzeilen“.
Die Aufarbeitung und Rückschau auf die letzten Jahre hat einiges zu bieten, neben 1.161 Schlagzeilen aus 120 unterschiedlichen Medien haben noch 25 Gastautoren Beiträge beigesteuert und erläutern ihr Sichtweise zu den C-Vorkommnissen.
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Veranstaltet wurde dieser Abend von Karin Plischek von frauenraum.wien
Der Filmabend im September
Am Donnerstag, 21.09.2023 ab 19.30 Uhr
Clemens G. Arvay
Rüdiger Dahlke
Mooji
Gerald Hüther
Barbara Marx Hubbard
Eva-Maria Zuhorst
uvm…
Wir präsentieren den Film „Awake2Paradise“ von Catharina Roland.
Die Sommerpause ist zu Ende, auch wenn man es von den warmen Temperaturen noch gar nicht glauben mag – wir starten mit #Moviemotionin die nächste Runde.
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Wir freuen uns darauf, dich zu unserem Filmabend begrüßen zu dürfen Karin und Bergwolf vom frauenraum.wien.
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Eintritt freiwillige Spende:
€ 5,- € 10,- od. € 15,-
nach eigenem Ermessen der finanziellen Lage
Für Speis und Trank gegen freiwillige Spende ist gesorgt
Sommerfest mit Freundinnen & Freunden
Am Samstag den 26. August um 19.30 Uhr
Wir laden alle Fans, Freudinnen und Freunde von „Das Freie Wort“ zu unserer Sommerfeier.
Wir feiern in unserem kühlen Souterrain den Ausklang des Sommers und ein erfolgreiches erstes halbes Jahr unseres Bestehens.
Als Highlight gibt es an diesem Abend Longdrinks, entspannte Gespräche und ein wenig Live-Musik.
Gegen freiwillige Spende gibt es wie immer ausreichend, Getränke und einen veganen Eintopf samt Brot.
"Wir geben dem Frieden ein Gesicht"
2. Teil der Premiere des Videoprojekts
Am Donnerstag den 10. August ab 20.30 Uhr
Nachdem unsere letzte Präsentation unseres Friedens-Videoprojekts „Wir geben dem Frieden ein Gesicht“ bei einem Lokal am Donaukanal einen unerwarteten Abbruch erfahren musste, freuen wir uns die noch ausstehenden Videos präsentieren zu können.
Veranstaltet wird dieser Abend von der Initiatorin & den Initiatoren, Kerstin, Bernd und Wolfgang vom „Sozialen Bündnis für Frieden & Neutralität“
Lenin, Putin und der ukrainische Nationalismus
Podiumsdiskussion am Montag, 03. Juli um 19.00 Uhr
Wie mit dem ukrainischen Nationalismus umgehen?
Diskussion um eine demokratische und antiimperialistische Politik
Georg Vavra, marxistisch-leninistischer Historiker
Stefan Kraft, Verleger und Autor des Buchbeitrags „
Luxemburg, Lenin und Putins ‚Russki Mir“
Nadia Kovac, Rote Fahne
Thomas Oysmüller, Freie Linke
Moderation: Sebastian Baryli, Lehrer
Der ukrainische Nationalismus hat sich nicht nur als die größte Neo-Nazi-Bewegung in Europa erwiesen, sondern hat sein Schicksal vollständig in die Hände der Nato gelegt. Sie dient dem US-geführten Westen als Speerspitze gegen Russland sowie Widerstände in der Ukraine selbst und als Bollwerk für die kapitalistische Weltordnung.
Doch wie damit umgehen? In Russland selbst gibt es zwei Traditionen: die großrussisch-konservative, die für das militärische Draufhauen steht, und jene progressive der Oktoberrevolution, die das Selbstbestimmungsrecht der Nationen ins Zentrum stellt, um ein politisches Werkzeug gegen den proimperialistischen Nationalismus in der Hand zu haben. Nicht umsonst behauptet Putin, dass Lenin die ukrainische Staatlichkeit erst erschaffen habe – und attackiert ihn dafür heftig.
Ist die Situation von damals überhaupt mit der heutigen vergleichbar? Die Weltkriege waren von einer bipolaren Ordnung geprägt. Heute herrscht ein monopolares System vor, mit einem Moment hin zur Multipolarität. Wieviel analytische und politische Bedeutung hat der Begriff des „russischen Imperialismus“ im gegenwärtigen Kontext, zumal westliche Politiker wie der deutsche Bundeskanzler ihn nun gerne im Mund führen?
Veranstalter:
Antiimperialistische Koordination
Marxistisch-Leninistische Plattform
Freie Linke
Unterstützer:
Rote Fahne
Buchhinweis:
Pro-Media-Verlag
Ein faszinierender Filmabend
am Donnerstag, 15. Juni 2023 um 19.30 Uhr
Bruce Lipton
Neal Donald Walsch
Mooji
Dieter Broers
und viele, viele mehr
im Film „Awake – Reiseführer ins Erwachen“ von Catharina Roland
„Moviemotion“ präsentiert den Gewinner des Cosmic Angel Jurypreis 2012
Catharina Roland über ihren Film „Awake – Reiseführer ins Erwachen“:
„Die meiste Zeit unseres Lebens verbringen wir in einer Art Winterschlaf. Wir funktionieren zwar, aber sind getrennt von der Quelle unseres Seins. Was können wir tun, um aufzuwachen? Mit dieser Frage im Gepäck macht sich die alleinerziehende Mutter und Businessfrau Catharina Roland auf eine tief bereichernde Reise zu zahlreichen Visionären und spirituellen Lehrern, die helfen, unsere verlorene Ganzheit wiederzuentdecken und uns und unsere Umgebung zu heilen. Um das zu erreichen, müssen wir jedoch den vertrauten Kokon unserer Wahrnehmung verlassen, müssen uns Ängsten und Egoismen stellen. „Awake“ unterstützt uns mit zahlreichen Übungen dabei, die Mauern unseres selbst kreierten Gefängnisses zu durchbrechen, die Transformation von der Raupe zum Schmetterling zu vollbringen und all das Potenzial zu leben, das von Urbeginn an in uns steckt.“
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Eintritt freiwillige Spende:
€ 5,- € 10,- od. € 15,-
nach eigenem Ermessen
der finanziellen Lage
Für Speis und Trank gegen
Spende ist gesorgt!
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Dieser Filmabend wird veranstaltet von
frauenraum.wien
Filmpremiere
am Mittwoch, 07. Juni 2023
„Der Kiesel im Schuh“ /“ La piedra en el zapato“ ist ein Dokumentarfilm über den Kampf und die Bemühungen mexikanischer Lehramtstudent*innen und Volkschullehr*innen, die ihre Schüler*innen zu kritisch und politisch denkenden Bürgern ausbilden. Dafür sind sie der – manchmal tödlichen – Feindseligkeit des mexikanischen Staates ausgesetzt.
Anschließend gab es ein Gespräch mit dem Produzenten Fernando Romero-Forsthuber und einen gemütlichen Ausklang mit Getränken und Chilli sin carne.
Unterstütz von Carlota internacional, Antiimperialistischer Koordination (AIK) und Dar al Janub.
Vorträge von "Freie Linke"
vom Samstag, 27. Mai bis Sonntag, 28. Mai 2023
Am Samstag um 19.00 Uhr Kapitalismus und Krise
mit Fabio Vighi & Claudia von Werlhof
Am Sonntag um 19.00 Uhr Das Politische in der Krise
mit Karl Reitter & Tove Soiland
Die Kriegspropaganda toppt derzeit das Corona-Narrativ, ohne dass die Pandemie je als eine von oben verordnete Krise entlarvt worden wäre. Inzwischen hat der Stellvertreterkrieg, den die NATO und Russland in der Ukraine führen, neue politische Bündnisse hervorgerufen, die womöglich einen Abstieg und Zerfall des US-Empire einleiten.
Im Anschluss an den ersten Kongress der Anti-Lockdown-Linken in Prag lud die Freie Linke Österreich zu einem Kongress nach Wien. Wir begrüßten neben Vortragenden aus England, der Schweiz und Österreich Mitglieder der Freien Linken aus dem In- und Ausland sowie Gruppen, die ihr nahestehen. Es ging darum einander kennenzulernen und anhand von Impulsvorträgen die gegenwärtige Lage, die Agenda der herrschenden Klasse und die eigene Handlungsmacht zu analysieren. Die Abende waren den jeweils öffentlich zugänglichen Podiums- und Publikumsdiskussionen gewidmet.
Schwerer Verlauf
am Donnerstag, 25. Mai 2023
Buchpräsentation „Schwerer Verlauf – Corona als Krisensymptom“
Es diskutieren:
Andreas Urban (Herausgeber)
Franz Schandl (Publizist)
Im Zentrum des Bandes/Abends steht die These, dass die destruktive „Seuchenbekämpfungspolitik“ und ihr gesellschaftlicher Fallout im Kontext einer sich schon länger abzeichnenden und dynamisch fortschreitenden Kapitalismuskrise sowie daraus resultierender Verfalls- und Erosionsprozesse gesehen werden muss.
Pressestimme:
„Die Beiträge in „Schwerer Verlauf“ skizzieren, wie eine gesamte Gesellschaft politisch und psychologisch in den Ausnahmezustand geraten konnte. Das Versagen der Linken wird unter anderem auf die obsessive Fixierung auf Identitätspolitik zurückgeführt. Auch der Mangel an marxistischer Bildung macht unfähig, größere gesellschaftliche Zusammenhänge zu erkennen und zu beschreiben. Das einzige Vokabular, was auf dieser Schwundstufe linken Denkens bleibt, ist die moralisierende Empörung: Shitstorms auf Twitter statt Kritik der politischen Ökonomie.“
Jakob Hayner, Die Welt, 22.05.2023
>> Infos und Buchbestellung. <<
Palästina-Aktivist nach einem Jahr Haftschikane zu Gast bei uns
am Dienstag, 23. Mai 2023 um 19.00 Uhr
Am 15.5.2022, am Tag der palästinensischen Katastrophe, der Nakba, besetzten Aktivisten und Aktivistinnen den Hauptsitz von Elbit Systems in Bristol(UK). Dabei fordern die Aktivisten das Schließen der Waffenmanufaktur Elbit Systems und ein Ende der britischen bzw. europäischen Mittäterschaft an der israelischen Apartheid, an den Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit.
Elbit Systems ist der größte Waffenhersteller Israels, produziert nicht nur “Weißen Phosphor” und “Cluster Munition“, sondern liefert auch 85% der Drohnen für die israelische Armee. Da die Waffen tagtäglich vor allem gegen die Menschen im Gazastreifen eingesetzt werden, gelten sie als “Human tested” und sind international daher sehr gefragt und sind essentieller Bestandteil der israelischen Wirtschaft.
Der israelische Dissident und Oppositionelle, Ronnie Barkan, Gründer von “Boycott from Within” (Israel), “BDS in Hebrew – BDS בעברית“ und Aktivist bei “Palestine Action” berichtet für “Palästina Solidarität Österreich” über seinen Aktivismus und die britische Repression gegen den pro-palästinensischen Kampf für Freiheit und Gerechtigkeit.
Erst im Jänner 2024 wird das Strafverfahren gegen Ronnie Barkan und seine 8 Mitstreiterinnen und Mitstreiter, nach einem Monat Untersuchungshaft und 11 Monaten Hausarrest, erwartet. “Palestine Action” und deren Aktivismus zeigen enorme Wirkung, da das erste Elbit-Werk geschlossen werden musste.
Der Vortrag wurde aufgezeichnet und wird demnächst hier veröffentlicht.
Nähere Infos:
Palestine Action
Video der Aktion
Video: Ronnie zu den Beweggründen.
Crowdfunding für die Kosten des Gerichtsverfahren
Filmabend
am Donnerstag 18. Mai 2023 um 19.00 Uhr
Claudia von Werlhof
Jochen Kirchhoff
Gunnar Kaiser
Roland Ropers
im Film „DIE TECHNOKRATISCHE DIKTATUR“
„Moviemotion„ präsentiert den Preisträger des Better World Film Festival 2021!
Egal ob im Fernsehen, in den Zeitungen oder auf Social Media, überall hört man nur von schlechten Nachrichten und so wird unser Bewusstsein absichtlich klein und wir oftmals in der Ohnmacht nichts tun zu können gehalten. Das möchte ich mit meinem Projekt „Moviemotion“ ändern. Einmal im Monat zeige ich im Verein „Das freie Wort“ ausgewählte Filme, die sich vor allem mit Bewusstseinsöffnung und Lösungen für die Probleme unserer Zeit beschäftigen.
Der Film „Die technokratische Diktatur“ beleuchtet die Zwiespältigkeit des technischen Fortschritts. Was erhoffen wir uns von der Durchdigitalisierung der Welt? Was verursacht den Technikfetisch? Macht die Technik wirklich alles bequemer, einfacher, optimaler, schneller, besser? Transhumanismus erschallt in aller Ohren als genialer Fortschritt ohne zu ahnen, was es wirklich bedeuten könnte?
Ich freue mich darauf, dich bei der Kinovorführung zu sehen!
Karin vom frauenraum.wien
Internationaler Friedensdialog
am Freitag, 12. Mai 2023
Statt eine Friedensordnung in Europa zu entwickeln, haben sich die neokapitalistischen Eliten Osteuropas auf NATO und EU und eingelassen und sich damit von Washington und Brüssel gegen Russland in Stellung bringen lassen, trotz erheblicher Bedenken der Bevölkerung. In Tschechien, der Slowakei und in Ungarn lehnen Mehrheiten die Kriegsanstrengungen gegen Russland ab, die sie noch mehr bedrohen als Österreich. Darum ist der Ruf von unten nach Neutralität und Frieden mit Russland bei unseren Nachbarn besonders laut, auf den auch die Regierungen reagieren müssen.
Wir haben uns mit dem Ungarischen Friedensforum zusammengeschlossen, um gemeinsam mit unseren Nachbarn für die Neutralität einzutreten. An die tausend Menschen haben das Bündnis mit ihrer Unterschrift unterstützt (https://lmy.de/jYIbUrTv). Wir wollen unsere Vorschläge der Öffentlichkeit präsentieren und werden uns bemühen, auch noch Vertreterinnen und Vertreter aus Tschechien und der Slowakei dazu zu bekommen.
Musikalische Lesung und humoristische Vernissage
am Donnerstag, 11. Mai 2023
Unter dem Motto „Die Freiheit, ist ein wundersames Tier!“ luden Kunst- und Kulturschaffende aus Österreich zu einem Abend zum Nachdenken und Lachen.
| anschließend gemütliches Beisammensein
| Büffet und Getränke zu kleinen Preisen
| Cartoon-Postkarten von Barbara Roth
Mit vielfältigen Grüßen
Barbara Roth, Boris Hanreich, Gabriel Romberger,
Ruth Tscherne & Verena König
Ami go home – jetzt erst recht?
am Montag, 24. April 2023
Eine Podiumsdiskussion mit dem Autor Willi Langthaler und dem Verleger Hannes Hofbauer.
Vor zwanzig Jahren erschien das Buch „Ami go home – zwölf gute Gründe für einen Antiamerikanismus“ von Werner Pirker und Wilhelm Langthaler im Promedia-Verlag.
Der damalige US-Präsident George W. Bush hatte seinen „war on terror“ lanciert, den Irak überfallen und besetzt und allen, die sich nicht zum American Empire bekennen würden, mit Gewalt gedroht.
Doch Europa schien sich dagegen zu wehren. Millionen gingen gegen den Krieg auf die Straße – und wünschten sich das gute Amerika zurück.
Die Losung „Ami go home“ stammt aus den 1950er Jahren und wandte sich gegen die Anwesenheit von US-Truppen in Deutschland sowie gegen die atomare Bewaffnung. Der Liedermacher Ernst Busch veröffentlichte 1951 einen Song gleichen Titels. In den 2000er Jahren stieß die Losung in den meinungsbildenden Medien auf große Ablehnung und wurde mit der Antisemitismuskeule bekämpft.
Zwei Jahrzehnte später ist alles noch viel schlimmer. Die USA und ihre Verbündeten befinden sich im Krieg gegen Russland und bedrohen China. Sie versuchen mit allen Mitteln ihren Abstieg und die Tendenz zur Multipolarität aufzuhalten und riskieren dabei sogar einen Weltkrieg.
Von Millionen auf der Straße ist keine Rede mehr. Im Gegenteil, die Linksliberalen sind zu den schärfsten Kriegstreibern geworden.
Der Autor Willi Langthaler (Werner Pirker verstarb 2014) sowie der Verleger Hannes Hofbauer machten sich laut Gedanken und luden ein zur Reflexion und Diskussion.
Filmabend
am Donnerstag, 20. April 2023
„Moviemotion„ präsentierte
„Freiheit fällt nicht vom Himmel“
von Victoria Knobloch aus dem Jahr 2021
Moviemotion findet regelmäßig am 3. Donnerstag im Monat statt. Der nächste Termin ist am 18.05.2023 um 19.00 Uhr.
Der Film von Victoria Knobloch betrachtet die geistige, psychoanalytische und kognitive Ebene der momentanen Geschehnisse. Er macht die unterschwelligen, unbewussten Annahmen, Befürchtungen, Ängste und Konzepte sichtbar, auf denen sowohl das System des entfesselten Kapitalismus als auch die Corona-Problematik basieren.
Im Film waren Beiträge zu sehen von
Eugen Drewermann
Daniele Ganser
Hans-Joachim Maaz
Gerald Hüther
Franz Ruppert
Steffen Lohrer
Tenzin Peljor
Ein Abend mit Prof. Dr. Claudia Werlhof
am Donnerstag, 16. März 2023
Frau Prof. Dr. Claudia von Werlhof ist der Einladung der Freien Linken (Österreich) gefolgt und gestaltete einen Abend mit Vortrag und anschließender Diskussion.
Mehr Informationen über das Schaffen und Wirken von Frau Dr. Prof. Werlhof:
Forschungsinstitut für Patriarchatskritik und alternative Zivilisationen
Veranstalter:
www.FreieLinke.at
Lesung
am Freitag, 10. März 2023
Anlässlich des 60. Todestages des KPÖ-Gründers und Wiener Vizebürgermeisters Karl Steinhardt veranstaltete die „Rote Fahne“ eine Lesung aus seiner Biografie. Der ganze Abend wurde musikalisch begleitet.
Vortrag von Jan David Zimmermann
am Dienstag, 07. März 2023
Auf Einladung der GGI war Jan David Zimmermann mit einem Vortrag über die Sprache des Totalitarismus zu Gast.
Zum Inhalt des Abends:
Totalitäre Systeme haben viele Merkmale auf verschiedenen Ebenen, die vor allem politikwissenschaftlich und historisch gut untersucht wurden. Gleichzeitig wird ein Aspekt meist vernachlässigt, der jedoch zentral ist, um den Aufbau totalitärer Strukturen zu verstehen: die Sprache. Das Totalitäre zeigt sich etwa durch neu geschaffene Begriffe, eine sprachliche Verengung des öffentlichen Diskurses, die semantische Umdeutung von Wörtern, durch sprachliche Vereinfachungen und vieles mehr. So werden Handlungen rhetorisch vorbereitet und ermöglicht.
Jan D. Zimmermann erläuterte wie die Manifestation des Totalitären in der Sprache strukturell funktioniert und dabei der Inhalt meist austauschbar ist.
Der Vortrag war sehr erhellend und aufschlussreich und in der anschließenden Diskussion wurden viele Erfahrungen mit den gesellschaftlichen Phänomenen der letzten drei Jahre ausgetauscht.
Lyrik & Lieder
am Sonntag, 26. Februar 2023
Der Musiker, Lyriker und Liedermacher Heino Fischer gestaltete mit seiner Frau Pati wieder einen unterhaltsamen und anspruchsvollen Abend mit engagierten Texten und Liedern. Das Programm dauert ca. 90 Minuten und unterhält mit geistreichen und humorvollen Texten und Liedern.
Im anschließenden Smalltalk konnte man die beiden Künstler kennenlernen.
<< Link zu Website des Künstlers >>
AntiFa-Seminar
am Samstag, 25. Februar 2023
Beim ersten Seminar 2023 der Antiimperialistischen Koordination wurden folgende Themen & Fragen erarbeitet.
• Historische Funktion des Faschismus
• Klassenzuordnung
• Masse und Macht
• Bürgerkrieg
• Opfer, Täter, Kollektivschuld
• Austrofaschismus
• Abgrenzung zu anderen Formen der Kapitalherrschaft
• Mussten die Kommunisten verlieren?
• Antisemitismus und seine Umdeutung
Hier der lesenswerte Seminar-Beitrag von Ortwin Rosner zum Nachlesen.
Wo bleibt die Bahn?
am Samstag, 18. Februar 2023
An Samstag war das „Lobau Forum“ zu Gast und diskutierte, wie man den Öffentlichen Verkehr in der Ostregion verbessern kann
• Um 15.00 Uhr stellten sich die Initiativen vor
• Ab 18.00 Uhr wurde diskutiert wie mein eine Verkehrs-Wende in der Ostregion durchsetzt?
Die größten Autoverkehrsaufkommen österreichweit entstehen in und um die Ballungsräume. Soziale und umweltgerechte Verkehrspolitik muss genau dort den Hebel ansetzen, um den Autoverkehr auf die Schiene umzulenken. Denn wo sich täglich die Massen zur gleichen Zeit in die gleiche Richtung bewegen, ist kurz getackter Schienenverkehr in Hinblick auf CO2-Bilanzen, Flächenverbrauch, Wohnqualität die effektivste Lösung – auch sozial und volkswirtschaftlich.
Die Teilnehmer an dieser Veranstaltung waren zahlreich, insgesamt haben ein Duzend Initiativen und Organisationen mitgearbeitet und das vorbereitete Programm und die umfangreichen Informationen waren sehr lehrreich für die zahlreichen Gäste und Besucher.
Reisebericht aus Palästina
am Donnerstag, 16. Februar 2023
Martin M. Weinberger berichtet von seiner Reise nach Palästina
Martin M. W. illustrierte anhand von Berichten und zahlreichen Fotografien den Alltag in der Apartheid für die palästinensische Bevölkerung, den zunehmenden israelischen Siedlerterror und den anhaltenden Widerstand gegen dieses koloniale Besatzung.
Mit höchster Wahrscheinlichkeit wird dieser Vortrag in naher Zeit wiederholt.
Ein Filmabend
am Sonntag, 29. Jänner 2023 um 19.00 Uhr
„Not Just Your Picture – The Story of the Kilani Family”
Filmabend der Palästina Solidarität Österreich
mit Ramses Kilani
Dieser Film erzählt die Geschichte der beiden deutsch-palästinensischen Geschwister Leyla und Ramses Kilani in ihrem Kampf um Gerechtigkeit in einem Europa, das Palästina nicht anerkennen und das die Palästinenser*innen nicht wahrnehmen will, auch wenn diese in Europa leben und europäische Pässe besitzen. Ramses und Layla Kilani sind Palästinenser und Deutsche – zusammen.
Es war ein sehr bewegender und ergreifender Abend mit einem sehr sehenswerten Filmdokument und auch die anschließende Diskussion und Erläuterungen von Ramses Kilani waren sehr wertvoll und ergreifend.
Anti-Eliten-Protest
Podiumsdiskussion von "Selbstbestimmten Österreich"
Am 19. Jänner 2023 fand bei reger Teilnahme des Publikums eine Podiumsdiskussion zu dem Themen „Elitenprotest“ und „systemische Oppositonsarbeit“ statt.
Beim anschließenden Come Together bei Snacks und Getränken kamen sich die Diskutanten näher und konnten ihre Kontakte und Erfahrungen austauschen.